Zeit der Provisorien ist beendet
06.02.2012 - KRONBERG
Sanierter Altbau und neuer Anbau der Altkönigschule der Schulgemeinde übergeben
(red). In einer Feierstunde hat Kreisbeigeordneter Uwe Kraft in Vertretung für Landrat Ulrich Krebs in Kronberg den sanierten Altbau und einen neuen Anbau offiziell an die Schulgemeinde übergeben. „Damit sind die Arbeiten an der Altkönigschule gänzlich abgeschlossen und die Zeit der Provisorien endet“, so Kraft, der der Schulgemeinde für ihre Geduld und Mitarbeit dankte. Einen Dank richtete der Kreisbeigeordnete auch an die Nachbarschaft, die über Jahre die Beeinträchtigungen durch die Baustelle mitgetragen hat. „Heute kann die Schulgemeinde auf ein rundum gelungenes Werk blicken, das zwar einige Zeit in Anspruch genommen hat, das nun aber voll und ganz den Ansprüchen einer Ganztagsschule gerecht wird. Durch die Sanierung mit kompletter Entkernung und Neugestaltung der Innenräume sowie vollständiger Erneuerung der Fassade und des Daches gleicht das Gebäude architektonisch einem Neubau.“ Die Gesamtschule wird zum kommenden Schuljahr 2012/2013 eine offene Ganztagsschule. Der Hochtaunuskreis unterstütze, laut Kraft, diesen Weg der Schule seit Jahren durch entsprechende Anträge beim Kultusministerium.
Bereits im Dezember ist die Verwaltung in den Altbau eingezogen, zudem finden sich hier die Fachräume für Naturwissenschaften, Musik und Kunst sowie die allgemeinen Unterrichtsräume der Mittelstufe. Die rund 700 Quadratmeter große Mensa für den Ganztagsschulbetrieb schließt sich mit ihrem Bühnenbereich und den Nebenräumen als Neubau an den sanierten Altbau an.
„Schon an der heutigen musikalischen Umrahmung können wir sehen, welche Möglichkeiten sich mit der Mensa auch als Veranstaltungsraum für Konzerte oder Theateraufführungen der Schule bieten“, so Kraft.
Die Arbeiten am Altbau der Altkönigschule begannen im Sommer 2007 mit der Asbestentfernung und der anschließenden Grundsanierung des ersten Bauabschnitts. Als diese Arbeiten im Frühjahr 2009 abgeschlossen waren, entschied sich der Kreis, die weitere Sanierung in einem Bauabschnitt fortzuführen und lagerte die Schule in zwei Containergebäude auf dem Gelände aus. Zeitgleich zur Sanierung des Altbaus wurde 2008/2009 auch die Tribünensporthalle grunderneuert. Ebenfalls 2009 konnte mit Mitteln aus dem Konjunkturprogramm des Bundes ein zusätzlicher Raum für den sporttheoretischen Unterricht geschaffen werden. Zudem entstanden hier auch zwei neue Umkleidebereiche. Bereits 2006 konnte die Schule zwei neue Campusgebäude in Besitz nehmen.
Die Sanierung folgte den Plänen des Architektur- und Ingenieurbüros Loewer + Partner aus Darmstadt. In die Sanierung des Altbaus und des neuen Anbaus hat der Hochtaunuskreis 37,5 Millionen Euro investiert.