Im alten Ortskern geht es rund
01.09.2010 - NEU-ANSPACH
Erster Sponsorenlauf der evangelischen Kirchengemeinde - Geld geht auch nach Brasilien
(ek). Mehr Teilnehmer beim ersten Sponsorenlauf hätten sich die Organisatoren der evangelischen Kirchengemeinde Anspach schon gewünscht. Aber mit 31 Läufern und 1545,40 Euro waren Thomas Ezel und Reiner Kirse vom Organisatorenteam am Ende hochzufrieden. Der Erlös kommt Kindern in Brasilien sowie der Kinder- und Jugendarbeit der Anspacher Kirchengemeinde zugute.
Auf der Strecke im alten Stadtkern rund um die Kirche waren nach der Segnung der Läufer die Kinder 45 Minuten lang und Erwachsene eine Stunde lang unterwegs - joggend, walkend, mit oder ohne Stöcke und sogar mit Hunden. Für jede zurückgelegte Runde gab es je nach Sponsor unterschiedliche Geldbeträge. Unabhängig davon wurden alle Läufer tüchtig angefeuert. Regina Schirner schaffte mit ihrer Hündin Donna an der Leine fünf Runden, ihr 13-jähriger Sohnemann Tim Schirner kam auf elf Runden. Die meisten Runden verbuchte Henning Haase, er lief 16 Mal um die Kirche. Sarah kam zwar nicht auf die meisten Runden, erlief aber dank zahlungskräftiger Sponsoren mit 90 Euro den höchsten Betrag pro Läufer. Michael Deutschmann vom Kirchvorstand nutzte den Kirchenlauf, um seine beiden Hunde, Mops Caspar und dessen Mutter Babuschka, Gassi zu führen. Warum nicht auch die Vierbeiner sponsern, sagte er sich und spendierte für die fünf Runden, die seine beiden Hunde im Wechsel mit ihm gelaufen waren noch zusätzlich 25 Euro.
Die mit sieben Läufern größte Teilnehmergruppe stammte aus den Reihen der Ortsgruppe des Deutschen Roten Kreuzes. Mit am Start auch deren Vorsitzender und Stadtverordnetenvorsteher Holger Bellino (CDU). Bürgermeister Klaus Hoffmann (CDU) hatte nicht am Lauf teilnehmen können und stattdessen als Sponsor einen festen Betrag zur Verfügung gestellt. Außerhalb des Kirchenlaufs betätigte sich der noch nicht einmal zweijährige Ole Schümmer an der Hand von Opa Rolf Schöffner als ehrgeiziger Mauerläufer. Beim nächsten Sponsorenlauf wird Ole dann sicher dabei sein, denn wie Etzel und Kirse mitteilten, ist eine Wiederholung nicht ausgeschlossen.
Der Erlös des ersten Kirchenlaufs kommt dem Förderverein für die Kinder- und Jugendarbeit der evangelischen Kirchengemeinde Anspach zugute. Die andere Hälfte geht an das Projekt „Caminhar-Juntos“ in Brasilien. Da Schwester Gerda Nied, die das Projekt in Brasilien betreut, derzeit zu Besuch in Deutschland ist, hatte sie auch einen Abstecher nach Neu-Anspach gemacht und berichtete am Sonntag aus erster Hand über die Arbeit vor Ort.