"Ideale Bedingungen für Freizeitgestaltung"
05.02.2010 - OBERREIFENBERG
Neue Broschüre über Schmitten vorgestellt - In Eigenregie erstellt - Auflage von 5000 Stück - Infoblatt über Feldberg
(mg). Auch wenn der Mast des Fernmeldeturms auf dem Bild des Großen Feldbergs retuschiert wurde, die Feldberggemeinde Schmitten ist und bleibt "das Höchste im Taunus". Mit diesem Slogan wirbt die Gemeinde in ihrem neuen Prospekt mit stimmungsvollen Bildern und informativem Text.
Zudem enthält die Broschüre, die ab sofort im Rathaus erhältlich ist, eine Neuauflage des Unterkunftverzeichnisses, den Veranstaltungskalender 2010 und ein Informationsblatt über alle Vereine und Verbände in der Gemeinde Schmitten. Zum ersten Mal überhaupt gibt es nun außerdem ein Infoblatt über den Großen Feldberg.
Die Federführung für den Ortsprospekt Schmitten mit seinen neun Ortsteilen lag in den Händen des Tourismus- und Kulturvereins Schmitten (TKV), der die Broschüre in Eigenregie herstellte, was knapp ein Jahr dauerte. "Dadurch sparten wir rund 8000 Euro", freute sich Bürgermeister Marcus Kinkel, der seinen Dank auch an seine Verwaltung richtete. "Amtsleiter Heinz-Otto Freiling arbeitete mit größter Eigeninitiative außerhalb der Dienstzeit an der Umsetzung."
Text und Bilder des vierfarbigen Offsetdruck stammen von Corina Appel, die Gestaltung der Titel- und Rückseite oblag Heinz-Otto und Benjamin Freiling. Mit einer Auflage von 5000 Stück aus dem Lübecker Schöning Verlag nimmt der Prospekt seinen Leser durch eine der schönsten Regionen des Hochtaunus mit. Umgeben von Bergen und Hängen mit Laub- und Nadelwäldern biete Schmitten ganzjährig ideale Bedingungen für Urlaubs- und Freizeitgestaltung. Von "bequemen Spaziergängen" bis zu "ausgedehnten Touren für geübte Wanderer mit einem gut ausgeschilderten Wanderwegenetz" führe die Reise durch den Naturpark Hochtaunus. Durch die Nähe zum Rhein-Main-Gebiet eigne sich Schmitten auch als naturnaher Wohn- oder als Seminarort. Neben zahlreichen Einkehrmöglichkeiten von der "urigen Waldhütte" bis zu "edlen Restaurants" biete Schmitten zudem für jeden Geldbeutel Übernachtungsmöglichkeiten.
Premiere feiert auch das Info-Flugblatt des Großen Feldbergs, herausgegeben von Wolfgang Breese vom Geschichtsverein Hochtaunus. Mit einem Blick in die Geschichte des über 880 Meter hohen Berges mit seinen Mythen und Sagen, beginnt Breese im Jahr 1043 und beschreibt die Feldbergfeste, den Aussichts- und Fernmeldeturm, die Gasthäuser, den Taunusklub, die legendären Feldbergrennen und den Falkenhof.
Die Broschüre ist aber nur ein Schritt im Toursismuskonzept: Schon im April soll die neue Wanderkarte vorgestellt werden und neben vielen kleinen Terminen plant die Gemeinde ihren großen Auftritt am 21. September auf der Landesgartenschau in Bad Nauheim.