(ua). Das Ehepaar Inke Johannsen und Edgar Lüken lebt mit seinen beiden Kindern seit sechs Jahren in Namibia. Im Auftrag der Weltmission der evangelisch-methodistischen Kirche sind sie im südwestlichen Afrika in der Gemeindeaufbauarbeit und der pädagogischen Beratung tätig. Inke Johannsen, Diplom-Sozialpädagogin und erfahrene Personal- und Organisationsentwicklerin, schult das kirchliche Mitarbeiterteam und unterrichtet die Erzieherinnen in Vorschulpädagogik. Zusammen mit der Central-Gemeinde in der namibischen Hauptstadt Windhoek hat sie eine AIDS-Initiative entwickelt, um das Thema in der Gemeindearbeit bewusster zu machen, Tabus zu brechen und Betroffenen zu helfen. Pastor Edgar Lüken betreut zwei methodistische Gemeinden in Windhoek und ist außerdem als Superintendent für den nördlichen Kirchenbezirk in Rundu verantwortlich. Dort hat er auch den Aufbau der neuen Gemeinde im Flüchtlingslager Osire mit begleitet.
Info-Abend am 30. April
Am Freitag, 30. April, berichten sie ab 19 Uhr in Brombach in der evangelisch-methodistischen Kirche, Merzhausenerstr. 3-5, von ihrer Arbeit in Namibia. In diesem Jahr werden Inke Johannsen und Edgar Lüken ihren Dienst dort beenden und wieder in einheimische Hände legen. Sie werden nun auf die verschiedenen Schwerpunkte und Herausforderungen ihrer Arbeit zurückblicken.
Sie berichten von den langen Schatten der Apartheid - in der sich Traditionen herausgebildet haben, die nur mühsam zusammenzuführen sind - und von den besonderen Chancen einer multikulturellen Gemeinde - die spontan einen Hilfstransport in das notleidende Zimbabwe organisiert. Von der Arbeit mit benachteiligten Vorschulkindern, die dadurch die Voraussetzung für den Schulbesuch erhalten, bis zur neuen AIDS-Initiative, die ein totgeschwiegenes Thema bewusst machen soll.