Anfrage der CDU: Weilroder Gemeindevertretersitzung beschäftigte sich mit Trassenverlauf
(sn). Im Vorfeld zur jüngsten Weilroder Gemeindevertretersitzung im Bürgerhaus von Emmershausen hatte die Fraktion der CDU eine Anfrage bezüglich des Weiltalweges an den Gemeindevorstand eingereicht. Die CDU wollte gerne wissen, ob es schon Pläne gebe, die gefährlichen Steigungs- und Gefällstrecken zwischen Hunoldstal und dem Landstein sowie am Haus Waldeck zu begradigen.
Außerdem wollte die CDU erfahren, wer der offizielle Betreiber des Weiltalweges ist, welche Vertragsvereinbarungen bezüglich des Weiltalweges bestehen, inwieweit sich die Landkreise und das Land Hessen an den Kosten des Weiltalweges beteiligen und wie die Verkehrssicherungspflicht geregelt ist. Für den Gemeindevorstand hatte Bürgermeister Axel Bangert (SPD) diese Anfrage schriftlich beantwortet, was allen Gemeindevertretern an diesem Tage vorgelegt wurde. So sei im Bereich des Hauses Waldeck und des Weiltalblickes eine alternative Wegeverbindung vorgesehen.
Zwischen Hunoldstal und dem Landstein sei eine Änderung des Wegeverlaufes aufgrund von Privatgrundstücken derzeit nicht möglich. Jede Gemeinde sei in dem in ihrer Gemarkung gelegenen Streckenabschnitt der jeweilige Betreiber, also auch für die Verkehrssicherungspflicht zuständig. Nur im Vorfeld zum Weiltalmarathon kontrolliere der Naturpark Hochtaunus einmal im Jahr die Strecke. In dem Vertrag mit dem damaligen Umlandverband Frankfurt (UVF) habe sich die Gemeinde Weilrod verpflichtet, den Weiltalweg bis zum Jahr 2014 nicht ohne Zustimmung des UVF zu verändern. Landkreise und Land beteiligten sich nicht an den Kosten, für die Gemeinde generiere sich der Mehrwert durch Bewerbung, Weiltalmarathon und Internetauftritt. Aus dem Wasserverband Tenne berichtete Otfried Mohr (FWG) über die jüngste Verbandsversammlung. In einer Satzungsänderung sei auch dort jetzt die doppische Haushaltsführung eingeführt worden. Außerdem sei beschlossen worden, einen Brunnen zwischen Riedelbach und der Tenne aufzuarbeiten, was knapp 37 000 Euro kosten werde. Der Bürgermeister teilte mit, dass die Förderung zur Ertüchtigung der Kläranlage bei Heinzenberg noch in diesem Jahr beantragt werde. Eventuell könne dann schon 2010 mit der Sanierung begonnen werden. Außerdem habe der Hochtaunuskreis eine Tribüne und eine Auftrittsbühne angeschafft, die bei Veranstaltungen an Vereine gegen eine Gebühr vermietet werden könnten.
Für das 2011 rund um die Königskanzel bei Altweilnau geplante Projekt "Kunst und Landschaft im Weiltal" würden benötigte Gelder in Höhe von 130 000 bis 200 000 Euro veranschlagt, teilte Bangert weiter mit. Die Johann-Isaak-Gerning-Stiftung für Kunst und Kultur im Hochtaunuskreis werde sich dabei einbringen.