Erster Künstlermarkt auf dem Rewe-Parkplatz in Rod an der Weil - Zahlreiche Anbieter
(sn). Es gibt nichts, was man nicht bepflanzen kann, dachten sich Christine Kranz und Ute Moses aus Neu-Anspach. Ob Hobel oder Fleischwolf, Sauciere oder Suppenkelle, Baumscheibe oder Puppenstühlchen, alles, was der Flohmarkt so hergibt, nehmen sie für ihre floristischen Ambitionen. Dabei achten sie darauf, dass die Pflanzen, für drinnen oder draußen, auch für die entsprechende Gefäßgröße und -art geeignet sind. Aber auf dem ersten Künstlermarkt auf dem Rewe-Parkplatz in Rod an der Weil gab es noch viel mehr zu entdecken.
Ihre Mini-Gärten für Zimmer, Terrasse oder Balkon konnten die Besucher nicht nur bestaunen, sondern auch käuflich erwerben. Wie alles andere, was auch bei den anderen Ständen angeboten wurde. Da gab es bei Khan Salman Mineralien und Schmuck aus Silber und Halbedelsteinen, den er in seiner Hasselbacher Werkstatt zum Teil selber herstellt. Nebenan hatte die Waldgruppe des Kindergartens Rod an der Weil ihren Stand aufgestellt. Um für einen neuen Bauwagen als Unterkunft zu sammeln, gab es hier bunte Karten in Kugeltechnik hergestellt und von den Kindern selbst geschliffene und geölte Birkenstücke, verziert mit farbigen Perlen, als Kartenhalter.
Gegenüber bot Petra Schubert aus Schmitten sowohl die Zutaten zum Basteln von Serviettentechnik über 3D-Technik bis zu den Materialien für Lampenketten, aber auch fertige Werkstücke dieser Art an.
Aus Schmitten kam auch Doris Deis mit ihren Ketten und anderem Schmuck sowie Strickarbeiten, wie den niedlichen Mini-Söckchen als Anhänger, die sie mit Zahnstochern strickt. Eine andere außergewöhnlich feine Arbeit hatte Christel Goll aus Dieburg mitgebracht: filigran mit Occhi-Spitze umschlossene Ostereier oder auch mit feinstem Garn umhäkelte Varianten dieses Osterschmucks.
Daneben gab es auch Straußen-, Puten- und Hühnereier bemalt in den verschiedensten Techniken. Die Roder Glaskünstlerin Christa Murk verloste an ihrem Stand einen Glasmosaik-Schnupperkurs. Wer so lange nicht warten wollte, konnte bereits an diesem Tag bei ihr einen zarten Glasengel fürs Fenster oder einen farbigen Glasteller für den Tisch kaufen.
Christiane Winkler aus Schmitten hatte eine große Auswahl ihrer Aquarelle, davon viele Weilroder Motive, und Bleistiftzeichnungen mitgebracht. Bei Siggy Hohmann aus Riedelbach drehte sich fast alles um den Hund: Hundegeschirre, Hundehalstücher, Hundekissen, Hundehalsbänder, alles von ihr genäht und bestickt. Aber auch fürs Frauchen oder Herrchen gab es Handtücher oder Schlüsselanhänger mit Hunde- oder Pfotenmotiv.
Ein ähnlich umfassendes Angebot hatte Andrea Noack aus Neu-Anspach zu bieten, allerdings rund ums Kind. Besonders die Lederschühchen, ihr Markenzeichen, zogen die Blicke auf sich.
Christel Blume aus dem Südschwarzwald hat sich der Acryltechnik auf Keilrahmen verschrieben. Die Autodidaktin hatte eine Auswahl ihrer durch geometrische Figuren und Blumen auffallenden Bilder mitgebracht.
Um die Künstlermarktbesucher mit Herzhaftem vom Grill zu versorgen, hatten die Organisatoren des Rewe-Marktes sich die Jugendfeuerwehr aus Cratzenbach mit ins Boot geholt. Für Kaffee und Kuchen sorgte der Markt selbst.