Carsharing in Usingen? Projekt liegt derzeit auf Eis

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USINGEN - (hs). Dass Bad Homburg sein "Carsharing-Angebot" erweitert hat, ist nicht nur in den sozialen Medien des Usinger Anzeigers auf positive Resonanz gestoßen. Grund genug, einmal nachzufragen, ob solche Modelle auch für Usingen infrage kämen.

"Wir waren an dem Thema dran, allerdings liegt es derzeit krankheitsbedingt auf Eis", sagt Bürgermeister Steffen Wernard. Außerdem hätten seit Beginn der Pandemie andere Prioritäten gesetzt werden müssen.

Dennoch könnte sich auch Wernard vorstellen, dass das Thema "Carsharing" wieder "Fahrt aufnimmt". Vor der Pandemie habe es Überlegungen gegeben, ein Auto anzuschaffen, dass einen halben Tag für die Mitarbeiter der Verwaltung und einen halben Tag für die Bürger zur Verfügung hätte stehen sollen. "Das wäre sogar ein E-Auto gewesen", betont Wernard.

Darüber hinaus könne ein "Carsharing-Modell" vor allem für neue Baugebiete in den Usinger Stadtteilen interessant sein - vor allem für junge Familien. "Das würde wirklich Sinn machen. Die Familien bräuchten nur noch ein Auto und wären trotzdem mobil."

Wernard gibt allerdings auch zu bedenken, dass es für die jüngst am Usinger Bahnhof angebotenen E-Bikes kaum Nachfrage gegeben hätte. Insofern sei es fraglich, ob in Usingen ein wirklich großes Interesse an "Carsharing-Modellen" bestehe.

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