Durch schnellen Einsatz Leben retten

Hunoldstal . Gewiss, hinter die Tür, die wir heute im Adventskalender öffnen, möchte man am liebsten nur bei einem Tag der offenen Tür des Deutschen Roten Kreuzes schauen.

Für gewöhnlich blickt man nämlich vielmehr sorgenvoll auf die umliegenden Straßen, wenn von weitem das Martinshorn eines Rettungswagens zu hören ist. Auf dem Gehsteig tritt man unweigerlich einen Schritt zurück und wartet mit angespanntem Blick oder gar zugehaltenen Ohren, bis der Krankenwagen auf seinem Weg zum Einsatz an einem vorbeigerauscht ist.

Sitzt man aber am Steuer eines Autos, schaut man umgehend in den Rückspiegel, nachdem man die Straßenlage voraus nach dem Blaulicht des zu erwartenden Einsatzfahrzeuges abgesucht hat. Mit einer Anspannung drosselt man die Geschwindigkeit und versucht, umgehend eine Rettungsgasse zu bilden.

Zu unser aller Glück aber sind die drei Rettungsstationen in der Weilburger Straße und in Rod an der Weil (beide Malteser Hilfsdienst) sowie in Hunoldstal und der Notarzt im Usinger Krankenhaus (DRK) rund um die Uhr besetzt. Hinzu kommt die Tageswache in Niederreifenberg (DRK). Mindestens zwei Frauen oder Männer sind dort stets im Einsatz, um im Notfall bei Alarmierung Menschenleben zu retten. Und wie oft das der Fall sein kann, bekommt auch die Redaktion mit, wenn die Polizeiberichte eingehen, in denen von Unfällen, Bränden oder anderen Notlagen berichtet wird, zu denen Rettungsdienste ausrücken mussten.

So war es gar nicht einfach möglich, DRK-Notfallsanitäter Steffen Müller vor der Tür seines Rettungswagens in Hunoldstal zu fotografieren. Eine Terminabsprache für das Foto war natürlich nur unverbindlich möglich. Sollte ein Notruf eingehen, lassen die Notfall- und Rettungssanitäter alles stehen und liegen, um Verletzte zu versorgen oder gar Menschenleben zu retten.

Und so kam es denn auch, dass sich der DRK-Notfallsanitäter in einem ruhigen Moment von seinem Kollegen Andre Jacobs vor der offenen Tür seines Fahrzeuges ablichten ließ. Der UA sagt an dieser Stelle auf jeden Fall ein herzliches Dankeschön für die Improvisation. Und zusammen mit unseren Leserinnen und Lesern schicken wir an dieser Stelle in der Adventszeit von Herzen ein ganz großes Dankeschön an alle Einsatzkräfte, die rund um die Uhr haupt- und auch ehrenamtlich für die Sicherheit und Gesundheit der Menschen im Usinger Land im Einsatz sind.

*

Vom 1. bis 24. Dezember bieten wir den Lesern jeden Tag eine kleine oder große Geschichte - informativ, spannend oder zum Schmunzeln - und begleiten so journalistisch die Tage bis Heiligabend.

Das könnte Sie auch interessieren