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Ein arbeitsreiches Jahr für die Wehren

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Neu-Anspach (bur). Die Feuerwehr in Neu-Anspach hat ihren Jahresbericht 2020 von Stadtbrandinspektor Thomas Schaub online auf ihre Homepage gestellt. Und das Jahr war für die Retter alles andere als ruhig. Insgesamt mussten sie 91 Einsätze bewältigen, darunter waren 49 sogenannte hilfsrelevante Einsätze, also Alarme, bei denen die Zehn-Minuten-Frist einzuhalten waren.

Bei 23 Einsätzen waren Menschenleben in Gefahr. Die Hilfsfrist selbst konnte in 96 Prozent alle Fälle abgesichert werden, waren Menschenleben in Gefahr, konnten die Retter zu 100 Prozent die Zeit einhalten. Die durchschnittliche Ausrückzeit vom Alarm bis Abfahrt betrug sechs Minuten, durchschnittlich waren sie nach 9,1 Minuten am Einsatzort.

Insgesamt weist die Wehr mit Stand 30. Dezember 2020 119 Einsatzkräfte auf. Die Tageseinsatzstärke liegt bei 29, darunter sind acht städtische Angestellte. Von externen Feuerwehren, die in Anspach arbeiten, sind sieben dabei. Die Kinder- und Jugendabteilungen haben derzeit 62 Mitglieder. 350 Ausbildungsstunden hat die Wehr angeboten, allerdings hat Corona so manche Planung verhindert. 20 Lehrgänge fanden auf Kreisebene oder der Landesfeuerwehrschule statt. Zum Vergleich: 2019 waren es 50 - die Pandemie hat auch hier vieles verhindert. Die Jugendwarte haben aber flexibel reagiert und Ausbildungen online angeboten.

Neben den Einsätzen, Übungen und Weiterbildungen ist die Wehr auch noch in Arbeitsgruppen unterwegs. Dabei geht es um ein einheitliches Schwerpunkttraining für Atemschutzträger, die Planung eines I-Cloud-Konzeptes für alle Stadtteile oder eine einheitliche Ausbildung aller Führungskräfte. Die Retter haben ein einheitliches Hygienekonzept erstellt und zudem ein großes Übungsszenario für die Wehren und weitere Hilfsorganisationen geplant und durchgeführt. In Arbeitsgruppe wurden Motivationsmaßahmen besprochen.

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