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Erste Geflüchtete aus der Ukraine in Neu-Anspach angekommen

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119 Menschen aus den Kriegsgebieten in der Ukraine ziehen am Dienstag in die Notunterkunft in Neu-Anspach ein. © Hochtaunuskreis

Nun ist auch die zweite Notunterkunft des Hochtaunuskreis für Geflüchtete aus der Ukraine in Betrieb: Am Dienstagnachmittag sind die ersten Menschen in Neu-Anspach angekommen.

Neu-Anspach. Die vom Hessischen Innenministerium angekündigten ersten Geflüchtete für Neu-Anspach haben am Dienstagnachmittag gegen 15.30 Uhr die bereits vorbereitete Notunterkunft in der Sporthalle der Grundschule am Hasenberg erreicht und bezogen. Es wurden laut Pressestelle des Kreises rund 119 Geflüchtete in drei Bussen in die Notunterkunft gebracht.

Unter den Geflüchteten befanden sich demnach überwiegend Müttern mit Kindern und ältere Menschen. Sie wurden nach einem ersten kurzen medizinischen Check-up mit Lebensmitteln versorgt, um anschließend in den vorbereiteten Schlafmöglichkeiten Ruhe zu finden.

Politiker machen sich Bild der Lage vor Ort - und danken den ehrenamtlichen Helfern

Landrat Ulrich Krebs und Neu-Anspachs Bürgermeister Thomas Pauli dankten nochmals allen, vor allem den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer für ihre Arbeit in den vergangenen Tagen: »Die komplette Vorbereitung verlief unter hohem Zeitdruck beispielhaft und mit großem Einsatz aller Beteiligten. Die Geflüchteten haben nun erst einmal ein Dach über dem Kopf und werden mit dem Notwendigsten versorgt. Auch für die mitgebrachten Haustiere wurde eine Unterbringung auf dem Gelände ermöglicht«, erklärten die politischen Vertreter, die sich selbst ein Bild von der Situation vor Ort machten.

Zur Erinnerung: Das Land Hessen hatte dem Hochtaunuskreis in der Nacht zum vergangenen Mittwoch den Kreis angewiesen, bis Samstag, 14 Uhr, zwei Notunterkünfte für bis zu 500 Personen einzurichten. In der zweiten Einrichtung in Kronberg waren bereits am Wochenende die ersten Geflüchteten angekommen. In der Zwischenzeit wird auch in Usingen eine Notunterkunft eingerichtet.

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