FDP erreicht Verdopplung der Kulturarbeit

Hochtaunuskreis (red). Auf Antrag der FDP im Kreistag werden zusätzlich 25 000 Euro zur Förderung der Kulturarbeit des Hochtaunuskreises bereitgestellt. Dies teilt die Fraktion in einer Pressemitteilung mit.

»Es freut mich, dass der Hochtaunuskreis noch mehr in seine Kulturarbeit investiert«, lässt sich Dr. Stefan Naas, FDP-Fraktionsvorsitzender im Kreistag, zitieren. Die Position Kulturarbeit wird durch den Beschluss des Kreistags auf 50 000 Euro verdoppelt.

Auch findet man dort weitere 70 000 Euro für archäologische Projekte. »Die Arbeit des Kreisarchivs hat eine besondere Bedeutung für unseren Kreis. Mit vielen guten Veröffentlichung wird die tägliche Arbeit hier regelmäßig belohnt. Das zusätzliche Geld soll auch für den Ankauf weitere historischer Objekte wie Bücher, Bilder und Urkunden gedacht sein, die das Kreisarchiv bei seiner Arbeit unterstützen«, erklärt Naas weiter.

Auch der Landstein hat für die Hochtaunus-Liberalen nach eigenen Angaben eine wichtige Bedeutung. »Landrat Krebs hat mit der erfolgreichen Ausgrabung die Bedeutung des Landstein wieder in das Bewusstsein der Menschen gebracht. Jetzt gilt es, diese Ausgrabungen archäologisch aufzuarbeiten und für alle Bürgerinnen und Bürger erlebbar zu gestalten«, meint Naas.

Die Kulturarbeit sei in der Coronavirus-Pandemie »wichtiger denn je«. Dabei gehe es auf der einen Seite um die Anerkennung der Arbeit der Kulturschaffenden und indirekt um die Unterstützung ihrer Leistung, zum anderen aber auch um die Förderung von Kommunikation und das Ermöglichen von kulturellen Erfahrungen, die einen wesentlichen Ausgleich zu den Einschränkungen darstellen, meint Ulrike Schmidt-Fleischer, finanzpolitische Sprecherin der Fraktion.

Naas, der auch kulturpolitischer Sprecher der FDP im hessischen Landtag ist, spitzt es zu: »Kultur ist der Klebstoff, der unsere Gesellschaft zusammenhält. Der Austausch und das Erleben von Kultur ist jetzt und nach dem Ende des schlimmsten Teils der Pandemie dringender denn je. Kultur ist nicht nur ein Bindeglied, sie ist für unsere Gesellschaft existenziell.«

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