Grünes Licht für IKZ

Grävenwiesbach (aro). Bei nur einer Enthaltung stimmte das Parlament in Grävenwiesbach in seiner jüngsten Sitzung geschlossen für interkommunale Zusammenarbeit der Feuerwehren von Grävenwiesbach, Neu-Anspach, Usingen und Wehrheim durch Gründung eines Zweckverbandes »Feuerwehrtechnische Dienste« mit vier hauptamtlichen Gerätewarten. Damit verbunden ist die Errichtung eines Technikzentrums im Rahmen des Neubaus der Feuerwehr Usingen am Stützpunkt Weilburger Straße 44.

Hinsichtlich der Finanzierung des Zweckverbandes empfiehlt die Gemeinde Grävenwiesbach den anderen Kommunen, dass der zu gründende Zweckverband die Finanzierung der gesamten Investitionssumme selbst vornimmt; damit soll sich eine Arbeitsgruppe, bestehend aus den Fraktionsvorsitzenden der beteiligten Kommunen, befassen. Nach ausführlicher Debatte wurde auf einen Finanzierungsvorbehalt verzichtet.

Bürgermeister Roland Seel hatte darauf hingewiesen, dass hier eine nachhaltige Entscheidung für die nächsten Jahrzehnte getroffen werde. SPD-Fraktionsvorsitzender David Wade wollte keinen Blankoscheck erteilen, sah jedoch eine zwingende Verpflichtung, sich bei der Finanzierung zu einigen, um den Erfolg der IKZ nicht zu gefährden, und somit auf den Finanzierungsvorbehalt verzichtet werden könne. Tobias Stahl (CDU), Vorsitzender des Haupt- und Finanzausschusses, hatte sich zunächst für den Vorbehalt ausgesprochen, um das Parlament an der Entscheidung über die Verteilung der Investitionskosten zu beteiligen.

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