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Wasser, Kulturtag und Corona

Grävenwiesbach (aro). Im Jahresrückblick 2021 steht wie im Vorjahr die Coronavirus-Pandemie im Mittelpunkt. Sie prägte das Leben - auch in Grävenwiesbach.

Als Folge der Kontaktbeschränkungen in der ersten Jahreshälfte blieb das Vereinsleben auf ein Minimum reduziert. So wurde etwa die Feier zu 40 Jahre Partnerschaft mit Wuenheim (Frankreich) auf 2022 verschoben. Das Jubiläum »170 Jahre Germania Grävenwiesbach« fand ebenso wenig statt, wie der 20. Geburtstag des Kreativvereins »mittendrin« und auch das Wohnheim für Flüchtlinge verzichtete auf einen Rückblick auf die vergangenen 30 Jahre.

Hochwasser Ende Januar

Nach drei Hitzesommern gab es 2021 keinen erneuten Wassernotstand. Dafür zeigte sich das Extremwetter im Winter mit Macht, als Ende Januar massive Überschwemmungen für Alarm im Wiesbach-, Steinkertzbach- und Laubachtal sorgten.

Die Kommunalwahl am 14. März ergab kaum nennenswerte Veränderungen in der politischen Landschaft, sodass die regierende FWG-CDU-Koalition ihren Kurs mit Investitionen in die Ertüchtigung der Wasserversorgung weiterverfolgt. Darüber hinaus setzt die Gemeinde weiter auf Windkraft und hat den Ausbau mit der Zustimmung zur Verdichtung des Windpark »Siegfriedeiche«, sowie dem »Ja« zu Verhandlungen über die Gestattung von drei neuen Windrädern auf dem Hoheforst beschlossen.

Von Ampeln und Feuerwehreinsätzen

Knapp ein Jahr nach dem Bürgerprotest weihte Landrat Ulrich Krebs die Ampelanlage am Laubacher Kreuz ein, die die Unfallgefahr auf der berüchtigten Kreuzung bannen soll. Zumindest nachts ein wenig Aufatmen können auch die lärmgeplagten Anlieger der Frankfurter Straße seitdem von 22 bis 6 Uhr Tempo 30 auf der B 456 gilt.

Auf die Feuerwehren der Großgemeinde ist auch in Pandemiezeiten Verlass. Neben dem Hochwassereinsatz hielt der nächtliche Großbrand in Hundstadt in der Nacht zum 2. Juni die Brandschützer in Atem. Beim Scheunenbrand in der Hauptstraße wurde ein Übergreifen der Flammen auf die eng benachbarte Wohnbebauung verhindert.

Abschied nehmen musste die Gemeinde von Ehrenbürger Hans Grünewald, der als Motor und großer Gönner der deutsch-französischen Freundschaft in die Geschichte beider Gemeinden eingegangen ist.

Schließlich öffnete die Seniorenresidenz »Wiesinbach« im Bahnhofsweg im Herbst ihre Pforten, während die erfolgreiche Premiere des Höfeflohmarktes sowie des Open-Air-Kulturtages auf dem Sportplatz »Am Steinchen« für willkommene Abwechslung im zweiten Corona-Jahr sorgten.

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