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Gruppenleiterin Tanja Mandt und Ingo Traud von der IB-Kerzenwerkstatt fertigen mit den Bewohnern wegen Materialmangel für die Weihnachtsaktion 2021 nur 200 handgemachte Weihnachtskerzen.

Grundgerüst für die Feierlichkeiten steht

Schmitten . Die Großgemeinde Schmitten wird im kommenden Jahr 50 Jahre alt - und das soll auf jeden Fall gebührend gefeiert werden. Der Festausschuss hat unter Federführung des Kulturvereins Schmitten die Arbeit aufgenommen und mit ersten Vorbereitungen begonnen.

Hattsteinhalle als Veranstaltungsort

Am August 1972 hatten sich im Zuge der landesweiten Gebietsreform die neun ehemals selbstständigen Gemeinden zur Großgemeinde Schmitten zusammengeschlossen. Das Festwochenende soll aber erst nach den Sommerferien, und zwar vom 9. bis 11. September stattfinden.

Wie Bürgermeisterin Julia Krügers (CDU) und Gerhard Heere, der Geschäftsführer des Kulturvereins mitteilen, steht das Grundgerüst für das Jubiläumswochenende bereits.

»Unser Ziel ist es, dass Bürger aus allen Ortsteilen und Altersgruppen, Einheimische und Neubürger zusammen feiern«, definiert die Bürgermeisterin den Ansatz des Festausschusses. In dem arbeiten Krügers und Heere zusammen mit Walter Liewald, Peter Bamberger, Christel Kinkel, Hartmut Müller und Raimund Heckenmüller an dem Konzept. Sie sind sich bewusst: »Ohne die Einbindung der Vereine wird es nicht gehen.«

Aus logistischen Gründen sollen alle Veranstaltungen des Festwochenendes möglichst an einem Ort stattfinden. Aus Platzgründen komme eigentlich nur die Hattsteinhalle in Arnoldshain mit ihrem Außengelände infrage. Der Auftakt soll am Freitagabend eine Party für Jugendliche und Junggebliebene sein. Die könne je nach Corona-Lage in der Halle oder im Freien stattfinden. Für die Vorbereitung wollen die Organisatoren rechtzeitig auch die Jugend mit ins Boot holen. Am Samstag sollen tagsüber die Schmittener Vereine Gelegenheit bekommen, sich und ihre Arbeit zu präsentieren.

»Wir stellen uns ein buntes Treiben unter maßgeblicher Beteiligung der ansässigen Vereine vor«, erläutert Schmittens Bürgermeisterin ihre Vorstellungen. Ergänzt werden soll das Angebot durch Stände von heimischen Künstlern und Kunsthandwerkern und einen Foodtruck.

Große Party im Freien möglich

Die Stilrichtung für das Konzert am Samstagabend wird derzeit noch diskutiert. Denkbar sind Schlager, Volksmusik oder Rock oder je nach Band auch ein Mix. »Eventuell können wir das Konzert auch Outdoor am Schwimmbadparkplatz organisieren und einen Shuttle-Service einrichten«, stellt die Bürgermeisterin in Aussicht.

Mit einem ökumenischen Gottesdienst soll der letzte Festtag beginnen. An den soll sich ein offizieller Akt mit einem kleinen Programm anschließen, bevor das Jubiläumswochenende mit einem Frühschoppen allmählich ausklingt.

Wie die Bürgermeisterin ankündigt, wird für die 50-Jahrfeier ein eigenes Logo entwickelt. Außerdem arbeitet der Geschichtsverein Hochtaunus seit Sommer an einem neuen Heft über 50 Jahre Schmitten.

»Die Feier steht und der Bierwagen ist auch schon bestellt,« teilen Krügers und Heere mit und sind sich einig: »Alles was wir jetzt noch brauchen, ist gutes Wetter.«

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