Hattsteinweiher: Wernard verteidigt neue Badepreise

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USINGEN - (inf). Nachdem es - nach Bekanntgabe der Stadt Usingen, am Hattsteinweiher die Badepreise und Parkpreise zu erhöhen - reichlich Kritik in den sozialen Medien gegeben hatte, gibt es nun Überlegungen, die Badepreise nochmals anzupassen. Es hatte vor allem Kritik daran gegeben, dass die Preise für Familien in dieser Coronazeit unverhältnismäßig hoch seien.

Nun möchte man in der kommenden Magistratssitzung darüber noch einmal reden.

Trotzdem verteidigt Bürgermeister Steffen Wernard das Vorhaben der Stadt, künftig 3 Euro für den Eintritt Erwachsener zu verlangen und die Parkgebühr auf 5 Euro zu erhöhen: "Um die Corona-Auflagen zu erfüllen und für die Sicherheit der Badegäste zu sorgen, müssen wir einen Sicherheitsdienst beschäftigen, der kontrolliert, dass auch nur eine definierte Besucheranzahl den Hattsteinweiher besucht", sagt Wernard am Rande der Pressekonferenz zur Vorstellung der neuen Homepage für das Usinger Stadtmarketing. Um diesen bezahlen zu können, sei eine Anhebung der Badegebühr unumgänglich. Denn es müsse darauf geachtet werden, dass auch tatsächlich nur 800 Besucher gleichzeitig den Weiher besuchen. Von dem Geld möchte man zusätzlich auch die Reinigung der Toiletten bezahlen, die künftig mehrmals täglich erfolgen soll. "Wir wollen uns an dem Geld auf keinen Fall bereichern, aber wir möchten gerne die Kosten decken", so Wernard dazu.

Zudem habe man Konsequenzen aus dem letzten Jahr ziehen müssen, als rund um den Hattsteinweiher zahlreiche Wildparker die Zufahrtswege von und zu dem beliebten Badeteich blockierten. "Künftig werden wir da auch rigoroser sein mit dem Abschleppen", erklärt das Verwaltungsoberhaupt, da viele der Wildparker aus dem letzten Jahr nicht etwa aus Usingen gestammt hätten, sondern aus dem Rhein-Main-Gebiet angereist seien.

Ob es eine Preisabsenkung für Familien geben wird, darüber entscheidet der Magistrat am Montag.

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