Noch nichts entschieden: CDU Hochtaunus wartet auf Endergebnis der Wahlen

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HOCHTAUNUS - (inf). Noch ist alles offen bei der Kreis-CDU. Fraktionsvorsitzender Markus Koob geht davon aus, dass bis Donnerstag das Endergebnis der Kommunalwahl vorliegt und dann auch feststeht, wer die künftige Kreistagsfraktion bildet. Am Dienstag will man sich dann in der Fraktion zu einer konstituierenden Sitzung zusammenfinden, um organisatorische Dinge zu besprechen und eine Verhandlungskommission zu bilden.

Anschließend habe man vor, Sondierungsgespräche mit den anderen Parteien zu führen. Am 10. Mai sei dann die erste, konstituierende Kreistagssitzung geplant. Koob hofft, dass bis dahin ein Koalitionspartner gefunden ist.

Man kennt sich

Der Fraktionschef bekräftigte abermals, dass man zuerst Gespräche mit dem bisherigen Partner, der SPD, führen möchte und auch ansprechen wolle, wie man künftig mit der veränderten Situation umgehen könnte. Trotzdem aber warte man auch in der CDU momentan noch auf das endgültige Endergebnis der Kommunalwahl, da davon abhänge, welche Optionen sich ergäben.

Wenn es nicht möglich sei, alleine mit der SPD zu regieren, wolle man die Fühler nach einem dritten Koalitionspartner ausstrecken. "Wir kennen ja die anderen Fraktionen im Kreis und wissen, wie sie arbeiten und welche Schwerpunkte sie setzen." Da fänden sich auf demokratischer Basis genügend Gemeinsamkeiten, an denen man anknüpfen könnte. Eine Zusammenarbeit mit der AfD und der Linken schloss Koob jedoch von vornherein aus.

Auf die Frage, ob man hätte etwas im Wahlkampf besser machen können, verwies Koob auf die schwierige Gesamtsituation momentan. "Die politischen Einflüsse von außen sind extrem groß. Die Coronapandemie, das Maskenthema, das sind alles Dinge, die einer Kommunalwahl entgegenarbeiten", erklärt der Fraktionsvorsitzende. Zudem habe das persönliche Gespräch am Wahlstand, wo man zu den Themen als Kommunalpolitiker Stellung beziehen könne, gefehlt. Koob zeigte sich jedoch glücklich, dass trotz einer Pandemie der Prozess der Demokratie funktioniert habe. Zudem habe seine Fraktion im Rahmen ihrer Möglichkeiten sehr gute Arbeit gemacht.

Abschließend versicherte der Politiker, dass seine Fraktion auf digitalem Wege sehr genau analysieren werde, wo die CDU Stimmen hinzugewinnen konnte und wo sie Stimmen verloren habe, um Hinweise zu erhalten, wie die Endergebnisse zustande gekommen sind.

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