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Hochtaunuskliniken überlegen, Geimpfte wieder zu testen

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Von: Henning Schenckenberg

USINGEN - (hs). Die teilweise mangelnde Impfbereitschaft der Menschen macht Dr. Julia Hefty, Geschäftsführerin der Hochtaunuskliniken, Sorgen. Doch auch von bereits Geimpften könne noch eine gewisse Gefahr ausgehen. "Tatsächlich sind uns einige Fälle von Impf-Durchbrüchen bekannt", sagte Hefty dem Usinger Anzeiger. Menschen, die also bereits zwei Impfungen erhalten hätten, seien in den Hochtaunuskliniken vereinzelt positiv auf das Virus getestet worden.

"Dabei ist die Delta-Variante mittlerweile auch bei uns im Kreis vorherrschend", so Hefty weiter.

Die Patienten hätten allerdings keinerlei Symptome gespürt und seien auch nicht aufgrund der Corona-Infektion, sondern aus verschiedenen anderen Gründen in Behandlung gewesen. Insofern sei die Infektion für die Geimpften zwar unproblematisch, aber sie könnten eben andere - nicht geimpfte Menschen - anstecken. Und bei denen bestehe das Risiko eines schweren Verlaufs. Die Hochtaunuskliniken überlegen daher nun, künftig auch geimpfte Patienten wieder auf das Virus zu testen.

Außerdem plädiert auch die promovierte Medizinerin für Auffrischungsimpfungen. Gerade bei älteren Menschen lasse die Wirkung der Immunisierung nach einem halben Jahr spürbar nach.

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