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Hochtaunuskreis: Notruf ausgefallen - Meldepunkte eingerichtet

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Von: Inka Friedrich

NEU-ANSPACH - (inf). Bei der Deutschen Telekom gab es am Mittwoch bundesweite Probleme: Etwa eine Stunde lang waren in ganz Deutschland sämtliche Notfallrufnummern 110 und 112 ausgefallen. Die Ursache für die Unterbrechung war am Mittwochnachmittag noch unklar.

Zahlreiche Kommunen haben ihre Bürger über den Ausfall der Notrufnummern auf ihren Homepages informiert. So auch die Stadt Neu-Anspach. "Die erste Meldung über den bundesweiten Ausfall kam über Katwarn um 13.44 Uhr rein", sagt der Leiter des Ordnungsamtes, Hans-Jörg Bleher. In einem solchen Fall mussten dann sofort alle Feuerwehrhäuser der Gemeinde besetzt und sichergestellt werden, dass die Bevölkerung im Fall eines Notfalls Hilfe bekommt. Dies geschah beispielsweise in Neu-Anspach auch prompt. "Wir haben im Rathaus eine Bandansage geschaltet, haben Informationen dazu auf der Homepage veröffentlicht, die Bevölkerung über die Presse und Facebook informiert und zwei Telefonnummern geschaltet, bei denen Hilfesuchende im Notfall anrufen können", erklärt Neu-Anspachs Bürgermeister Thomas Pauli.

Zudem wurden von der Stadt Neu-Anspach mehrere Meldepunkte geschaffen: "Wir haben beispielsweise vor dem Rathaus ein Feuerwehrfahrzeug postiert, ebenso eins in Rod am Berg und in Westerfeld am Bürgerhaus. Dann kam schon die Entwarnung. Auch ein mobiles Warnsystem, mit dem die Feuerwehr zur Not durch die einzelnen Ortsteile hätte fahren können, sei in Alarmbereitschaft versetzt worden und hätte auf Abruf gestanden.

Im Neu-Anspacher Rathaus sei, so Pauli, zudem ein Verwaltungsstab für außergewöhnliche Ereignisse eingerichtet worden, der genau in solchen Fällen die Koordination übernimmt. Bevor dieser jedoch seine Arbeit aufnehmen konnte, war das Problem um 14.58 Uhr behoben und die Notrufe wieder erreichbar.

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