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Jäger scheitert in zweiter Instanz vor Gericht

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Weilrod (smu). Ein ehemaliger Rotwildsachverständiger aus dem Usinger Land ist vor Gericht nun auch in der zweiten Instanz gescheitert. Die Untere Jagdbehörde des Hochtaunuskreises will nicht mehr mit ihm zusammenarbeiten, als Begründung wurden »eine Reihe diverser Missverständnisse« mit entsprechenden »Reibungsverlusten« angegeben. Seine Bestellung zum entsprechenden Sachverständigen wurde im vergangenen Frühjahr daher nicht verlängert.

Gegen diese Entscheidung wehrte sich der Jäger gerichtlich, scheiterte jedoch in der ersten Instanz und zog laut Mitteilung des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs nun auch in zweiter Instanz den Kürzeren. Bei der Bestellung für dieses Ehrenamt gebe es »keine subjektiven Rechte«, daher könnten »nicht berücksichtigte Bewerber die von der Jagdbehörde getroffene Entscheidung grundsätzlich keiner gerichtlichen Kontrolle unterziehen«, hieß es in der Begründung des bereits Ende August ergangenen Beschlusses (Az. 4 B 1629/21). Zudem müsse ein solcher Sachverständiger »vertrauensvoll und effektiv« mit der Jagdbehörde zusammenarbeiten, eine solche erwarte der Hochtaunuskreis jedoch aufgrund der bisherigen Erfahrungen mit dem Weilroder nicht.

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