Klimaschutz für Bevölkerung sichtbar machen

Neu-Anspach (zyk). Der Waldwirtschaftsplan 2022 hat bei einer Enthaltung und acht Ja-stimmen den Umweltausschuss passiert. Bernd Töpperwien (b-now) brachte in diesem Kontext einen Prüfungsantrag seiner Fraktion ein, mit dem die Möglichkeiten der Schaffung von Bannwald rund um Neu-Anspach unter die Lupe genommen werden soll. Wegen ihrer Lage, flächenmäßigen Ausdehnung und ihrer Bedeutung für den Wasserhaushalt, für Klima und Luftreinigung dürfen solche Flächen in Hessen nur in Ausnahmefällen gerodet werden.

Auch einen Grundsatzbeschluss zur Aktualisierung des integrierten Klimaschutzkonzeptes fassten die Ausschuss-mitglieder mehrheitlich. NBL-Fraktionschef Andreas Moses wünschte sich von der Stadtverwaltung, »etwas mehr für die öffentliche Wahrnehmung dieses Themas zu tun«. Es würden 25 000 Euro eingestellt und niemand bekomme mit, was damit Gutes geschehe, unterstrich er. Karin Birk-Lemper (FWG) ergänzte: »Die Bevölkerung muss sehen, was das Klimakonzept ist. Wir werden uns einmal im Jahr damit beschäftigen.«

Zur von Töpperwien angeregten Priorisierung von Maßnahmen im Klimakonzept der Stadt erklärte Mirjam Matthäus-Kranz von der Stadtverwaltung: »Das ist ein gemeinsames Konzept aller. Wir werden keine Themen von oben herab bestimmen.« Die 25 000 Euro, die für die Aktualisierung in den Haushalt eingestellt werden sollen, nannte Matthäus-Kranz »eine Basis für weitere Schritte«.

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