KOMMENTAR ZUM GLASFASERAUSBAU

Morgen ist es bereits zu spät

Erst im September trat eine neu gegründete Bürgerinitiative in Westerfeld an die Öffentlichkeit und beklagte eine mangelnde Infrastruktur. Westerfeld werde abgehängt, von der Politik und Stadtverwaltung nicht genügend berücksichtigt und vernachlässigt, so der Vorwurf. Nun hat sich die Stadtverwaltung dafür starkgemacht, dass in Hausen und in Westerfeld die Infrastruktur gestärkt wird und für den Glasfaserausbau als wichtige Investition in die digitale Zukunft und als wichtige Voraussetzung für zukünftige Teilhabe geworben.

Die Deutsche Glasfaser hat hierzu angeboten, die Haushalte für einen Bruchteil der tatsächlich anfallenden Kosten mit Glasfaser zu versorgen. Als ich das als Westerfelder Bürgerin hörte, war ich sofort dabei. So ein Geschenk lasse ich mir doch nicht entgehen. So denken offensichtlich auch die Bürgerinnen und Bürger in den Nachbargemeinden, wo das Angebot sehr gerne angenommen wurde. Und was machen die meisten Westerfelder? Sie nehmen das Angebot nicht an. Warum dies so ist, wird wohl ihr Geheimnis bleiben. Aber ich persönlich möchte zukünftig nie mehr Gemecker hören, Westerfeld würde abgehängt und es gebe keine Infrastruktur. Die Anmeldefrist läuft genau heute aus, morgen ist es zu spät. Ingrid Schmah-Albert

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