Mysteriöses Piepsen raubt den Schlaf

Hasselbach (sn). Ein nerviges Pfeifen treibt die Hasselbacher Bürger im Bereich des Brunnenplatzes um. In mehr oder weniger regelmäßigen Abständen ertönt dieses Piepsen, das manchen Anwohnern den Schlaf ruiniert. Auch Hasselbachs Ortsvorsteher Justus Hill (FWG) hat es schon bei Arbeiten auf dem Brunnenplatz vernommen. Und brachte es am Donnerstagabend in der jüngsten Sitzung des Ortsbeirates von Hasselbach in der Alten Schule zur Sprache.

Bis jetzt habe noch niemand die Quelle dieses Geräusches orten können, stellte er fest. Heiko Zander, Hills Amtsvorgänger, merkte dazu an, dass betroffene Bürger bereits das Ordnungsamt eingeschaltet hätten, das rechtlich gesehen für diese Angelegenheit zuständig ist.

Ein Zuständigkeitsproblem stellen auch die Unterflurhydranten dar, aus denen eigentlich im Bedarfsfall Löschwasser entnommen werden soll. Wie Hill berichtete, habe bei einem Löscheinsatz im Herbst der Hydrant auf dem Brunnenplatz nicht geöffnet werden können. Bei der Nachbesprechung sei dies angemerkt worden und auch an die Gemeinde weitergegeben worden. Bei einer Übung einige Wochen später hätten der gleiche Hydrant sowie ein weiterer immer noch nicht in Betrieb gesetzt werden können. Ein »No go« urteilte Elke Dielmann Bargon (CDU). Tatsache sei, so Hill weiter, dass die Freiwilligen Feuerwehren die Pflege der Hydranten nicht übernehmen dürften, dies sei Sache der Gemeinde. Er regte an, dass Feuerwehrleute entsprechend geschult werden könnten, um die Pflege der Hydranten übernehmen zu dürfen.

Gehwege nach Arbeiten noch offen

»Den Glauben daran, dass das jetzt schnell gemacht wird, habe ich verloren«, sagte Christopher Krüger (FWG) und meinte damit die offenen Gehwege im Bereich Feldbergstraße. Durch den Glasfaserausbau wurden dort bereits vor Wochen die Gehwege aufgerissen. Die Leitungsgräben wurden anschließend nicht bis Oberkante Gehweg mit Schotter zugefüllt, so dass die Gehwegüberfahrten und -übergänge mit scharfen Kanten und tiefen Absätzen zurückblieben. »Da kann man weder Schnee schieben noch gut laufen«, stellte auch Hill fest. Die Misere liege wohl daran, dass die ausführende Firma keinen Teer bekomme und die Maschine defekt sei. Die Gemeinde habe jetzt mit der Deutschen Glasfaser das Arrangement getroffen, dass in keinem weiteren Ort angefangen werden dürfe, bevor nicht in dem anderen Ort alles in Ordnung sei, wusste Zander.

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