1. Startseite
  2. Lokales

Nächsten Sonntag geht’s los

Erstellt: Aktualisiert:

ualoka_hessenpark_phk_10_4c
Am Sonntag, 6. März, findet - Stand heute - der erste Bauernmarkt des neuen Jahres auf dem historischen Marktplatz im Hessenpark statt. © pv

Der Coronavirus-Pandemie zum Trotz hat das beliebte Freilichtmuseum Hessen- park in Neu-Anspach seinen Jahreskalender vorgestellt. Während die erste Veranstaltung bereits am kommenden Sonntag auf dem Plan steht, dürfen sich Besucher bis Ende November auf Neues und Altes freuen.

Neu-Anspach. Bis zum Frühlingsanfang am 20. März ist es noch etwas hin, aber auch im Winter gibt es im Hessenpark in Neu-Anspach schon einiges zu entdecken. Für jeden Hessenpark-Besuch gilt im Moment allerdings die 2 G-Regel.

Kulinarisch wird es am Sonntag, 16. Januar, und Sonntag, 17. Februar, jeweils von 11 bis 16 Uhr. Bei der beliebten Veranstaltung »Von der Sau zur Worscht« gewinnen Museumsbesucher einen Einblick in das Fleischerhandwerk und können die traditionelle Wurstherstellung in der Schlachtküche beobachten. Im historischen Backhaus aus Probbach (Baugruppe Mittelhessen) werden deftige Kuchen aus Brotteig, Wurst und Speck zubereitet. Kostproben soll es an beiden Orten geben.

Der erste Bauernmarkt im neuen Jahr auf dem historischen Marktplatz ist für Sonntag, 6. März, 10 bis 18 Uhr, terminiert. Am gleichen Tag, 15 bis 16.30 Uhr, gibt es bereits einen ersten Höhepunkt: die große Führung mit Museumsleiter Jens Scheller.

Wenn das Freilichtmuseum seine Pforten zur neuen Saison öffnet, führt der Museumsleiter selbst Besucher durch »seinen« Hessenpark. Bei dieser Tour erfahren die Teilnehmer, was den Winter über alles erneuert wurde, auf welche Ausstellungen sie sich in der neuen Saison freuen können und worauf besonderes Augenmerk gelegt werden sollte. Treffpunkt für die Führung ist hinter dem Eingangsgebäude. Die neue Saison beginnt am 1. März und endet am 31. Oktober. In dieser Zeit hat das Freilichtmuseum täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet.

Frühe Fotografien rund um den Taunus

»Neues Licht. Frühe Fotografie rund um den Taunus« lautet der Titel einer Sonderausstellung vom 13. März bis 27. November im Haus aus Gemünden (Wohra). In der Beschreibung heißt es: »Die frühen Fotografen aus der Region wie vom Frankfurter Carl Friedrich Mylius lichteten häufig Stadtansichten und Landschaften ab. Die Ausstellung zeigt Fotos aus der Zeit rund um den Taunus: von Marburg bis Darmstadt und von Wiesbaden bis Gelnhausen. Auch die frühe Portraitfotografie sowie die Technik aus dieser Zeit wird präsentiert: die Schiebekasten-Kamera und die Cartes-de-Visites-Kamera«.

Zum Frühlingsanfang selbst wird es musikalisch im Hessenpark. Denn am 20. März von 8 bis 17 Uhr findet der Familientag »Kirchenmusik« statt, der zugleich ein Thementag rund um Posaunen, Orgel und Gesang sein wird. Diesen bietet der Hessenpark in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirche Hochtaunus an. Zentrum des Familientages sind die Kirchen aus Niederhörlen, Ederbringhausen, Kohlgrund und die Kapelle aus Lollar.

Ein Publikumsmagnet, der voraussichtlich nach zweijähriger Unterbrechung wieder stattfindet, ist der Ostermarkt am 9. und 10. April, 9 bis 18 Uhr. Es gibt Kunsthandwerk und österliche Waren, außerdem Vorführungen und Mitmachaktionen für Kinder. Besonders ist der Osterschmuck, zum Beispiel Keramik-Eier im Mosaikstil, aber auch Osterfloristik oder besondere Osterschokolade wurden in den vergangenen Jahren angeboten. Der bislang letzte Ostermarkt fand 2019 statt, über 100 Buden und Stände verteilten sich damals über das gesamte Museumsgelände, in den vergangenen beiden Jahren feil der Markt der Coronavirus-Pandemie zum Opfer.

Architektur im ländlichen Raum

Zwei besondere Ausstellungen sollen Ende März und Anfang April eröffnet werden. »Schön hier. Architektur auf dem Land« ist eine Ausstellung des Deutsches Architekturmuseum in Kooperation mit dem Hessenpark. Sie möchte dafür sorgen, dass der Architektur in ländlichen Regionen mehr Beachtung geschenkt wird. Eröffnet wird sie am Sonntag, 27. März, 11 bis 14 Uhr.

Eine Fülle realisierter Projekte soll zeigen, welche (architektonischen) Qualitäten auf dem Land zu entdecken sind. Gezeigt werden Wohnhäuser, Scheunenumbauten, landwirtschaftliche Bauten, Gasthäuser, Dorfläden, Werkstätten, Bürobauten, Weingüter, Hotels, Museen, Bibliotheken, Konzerthallen, Kapellen, Sportstätten und öffentliche Bauten für den Verkehr sowie Schulen und Rathäuser in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Darüber hinaus werden beispielhafte Projekte aus dem europäischen Ausland vorgestellt. Die Ausstellung ist bis zum 28. November in der Hofanlage aus Emstal/Sand zu sehen.

Sammeln oder kann das weg?

Am Sonntag, 3. April, 11 bis 14 Uhr, wird die Sonderausstellung »Hessens Dachboden. Sammeln? Oder kann das weg?« in der Stallscheue aus Asterode eröffnet. Im Mittelpunkt stehen die Zeugnisse des täglichen Leben, Wie wertvoll solche Gegenstände des Alltags sein können, wird beim Blick auf die Sammlung des Museums deutlich. Sie beinhaltet rund 200 000 Objekte. Die Besucher erfahren, wie ein Restaurator arbeitet, das Alter von Gebäuden bestimmt und entscheidet, was als nächstes gesammelt werden sollte. Darüber hinaus erhalten sie einen Einblick in die Schätze der Sammlung. Die Sonderausstellung ist bis 28. November geöffnet.

An Schüler richtet sich das Oster- und Ferienprogramm. Es findet vom 11. bis zum 23. April statt. Auf dem Programm stehen Handwerksvorführungen, Mitmachaktionen und Thementage. Weitere Infos zu allen Veranstaltungen gibt es im Internet unter der Adresse www.hessenpark.de/veranstaltungskalender.

Auch interessant