Neu-Anspacher Vodafone-Kunden teilweise offline

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NEU-ANSPACH - (hs). Fortschritte bei der Digitalisierung sind in aller Munde. In Neu-Anspach herrscht dagegen für einige Vodafone-Kunden gerade "digitale Diaspora". Der Grund: Beim Abriss des ehemaligen Opel-Jäger-Gebäudes wurde auch - planmäßig - ein Vodafone-Funkmast dem Erdboden gleich gemacht. Offenbar hat es das Unternehmen versäumt, rechtzeitig einen Ersatzmast aufzustellen.

"Seit drei Wochen kann ich schon nicht mehr mit meinem Handy ins Internet", ärgert sich ein Leser, der sich an den Usinger Anzeiger gewendet hat. Auch andere Neu-Anspacher dürften in den vergangenen Wochen vergleichbare Probleme gehabt haben.

Bürgermeister Thomas Pauli bestätigt, dass beim Abriss des Gebäudes auch zwei Funkmasten mit abgerissen worden sind. "Während die Telekom einen Notmast aufgestellt hat, hat Vodafone offenbar geschlafen", so der Verwaltungschef. Die Stadt könne derzeit wenig ausrichten.

Der Bürgermeister rät den betroffenen Vodafone-Kunden, sich an das Unternehmen zu wenden und Druck zu machen. Er selbst habe es in den vergangenen Tagen allerdings nicht geschafft, dort jemanden zu erreichen.

Immerhin, der wütende Leser hatte mehr Erfolg. Er habe einen Vodafone-Mitarbeiter erreicht. Dieser habe die Aufstellung eines neuen Funkmasts in der nächsten Woche in Aussicht gestellt. Ein Ende der "digitalen Diaspora" scheint also nah.

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