Neu-Anspacher Wärmepufferspeicher sorgt für hitzige Diskussionen

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NEU-ANSPACH - (hs). Hitzige Diskussionen im Neu-Anspacher Haupt- und Finanzausschuss über den Neu-Anspacher Wärmepufferspreicher in der Nähe des Schnellrestaurants McDonalds - vor allem die CDU sieht Gesprächsbedarf.

Wo kann man sparen?

"Bei unseren Überlegungen, wo wir sparen können, sind wir auch auf den Wärmepufferspeicher gekommen. Dann haben wir einen anonymen Hinweis bekommen, dass die Einsparungen, die wir fordern, gar nicht mehr möglich sind, weil das Geld längst investiert worden ist - und das möglicherweise unter vorläufiger Haushaltsführung", begründete Birger Strutz den Klärungsbedarf der CDU. Ulrike Bolz hatte zuvor in einer Chronologie detailliert die über die Jahre angefallenen Kosten des Wärmepufferspeichers aufgelistet und will nun Antworten, ob die Investitionen ohne genehmigten Haushalt rechtmäßig waren.

Damit einher ging, sekundiert von Andreas Moses (NBL) eine deutliche Kritik am Magistrat, der die verschiedenen Ausgaben offenbar genehmigt hatte. "Das hat sogar das Potenzial für einen Akteneinsichtsausschuss", sagte Holger Bellino (CDU).

Bürgermeister Thomas Pauli (SPD) verwies darauf, dass die Gelder für Investitionen in den Wärmepufferspeicher im Jahr 2020 bereits im Nachtragshaushalt 2019 enthalten gewesen seien, versprach aber Aufklärung.

Den Ärger der Ausschussmitglieder brachte Cornelia Scheer (Grüne) auf den Punkt. "Bei allen Konsolidierungsgesprächen war uns nichts von diesen Investitionen bekannt", kritisierte sie.

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