Westerfelder sorgen sich um die Steinkaut

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WESTERFELD - (hs). Einige Westerfelder Bürger sorgen sich um die Steinkaut. Auf dem Eichenbiegel soll eine Ausgleichsfläche für den Ausbau der Taunusbahn geschaffen werden - wobei der Vertrag mit dem Verkehrsverband Hochtaunus (VHT) bisher noch nicht geschlossen sei, wie Neu-Anspachs Bürgermeister Thomas Pauli (SPD) jüngst sagte. Die Westerfelder haben nun der Stadt ihre Vorschläge zur künftigen Nutzung dargelegt und die Verwaltung gebeten, diese Anliegen in den Verhandlungen mit dem VHT zu berücksichtigen.

Vor allem betonen die Westerfelder, dass die Steinkaut "soweit wir zurückdenken können, Teil unserer Westerfelder Geschichte ist". Sie sei schon seit Generationen in "vielfältigester Weise" genutzt worden. Und so ist es den Westerfeldern am wichtigsten, dass sie (und alle anderen Neu-Anspacher Bürger) auch künftig "die Steinkaut" nutzen können. Es müsse ein "gesicherter Zugang auch für ältere Menschen von der Schranke bis zur Freifläche am Steinbruch" gewährleistet sein. Und es müsse den Westerfeldern möglich sein, "die alten Traditionen" weiter ausleben zu können.

Wie genau das Areal künftig genutzt werden soll, ist offen. Die Stadtverordnetenversammlung hatte am 13. Februar beschlossen, das Gebiet dem VHT als Ausgleichsfläche zur Verfügung zu stellen - mit Naturschutzmaßnahmen sollen dort eine Art Kompensation für Baumaßnahmen im Zuge der Elektrifizierung der Taunusbahn geschaffen und Ökopunkte generiert werden.

Im Laufe des Jahres hatten an der Steinkaut einige von der Politik organisierte Ortstermine stattgefunden. Auch eine Bürgerversammlung hätte vor einigen Wochen den Westerfelder Bürgern die Chance geben sollen, ihre Anliegen vorzutragen. Diese musste jedoch aufgrund der Pandemie verschoben werden.

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