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Rückblick in Rekordzeit

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Schmitten (evk). Die jüngste Jahreshauptversammlung des rund 70 Mitglieder zählenden Partnerschaftsvereins Schmitten war vor zweieinhalb Jahren. »Wir konnten nicht weiter verschieben - wegen der Vorstandswahlen«, sagte Vorsitzende Christiane Döbel-Herrmann im Haus Wilina in Dorfweil.

Die Vorsitzende wurde genauso wiedergewählt wie Schriftführerin Marion Stiedl und Kassenwartin Renate Keller. Neue stellvertretende Vorsitzende ist Marion Benzing. Sie ist als Übersetzerin für Französisch und Englisch ideal für ein Amt im geschäftsführenden Vorstand geeignet. Neue Beisitzerinnen sind Yvonne Schuster und Melanie Henning. Der Rückblick der Vorsitzenden war kurz wie nie, denn vereinsinterne Veranstaltungen haben seit der Pandemie keine stattgefunden. Zweimal ist die Reise des Partnerschaftsvereins Schmitten zu den Freunden nach Frankreich wegen Corona ausgefallen. Dabei hätte in diesem Jahr die Feier zum 40. Geburtstag der deutsch-französischen Freundschaft angestanden. Die Jumelage-Urkunde wurde 1981 unterschrieben.

Vorfreude auf Fahrten

So gab es nur die Vorfreude auf die Fahrt zu den Freunden in Courtomer, Moulins-la-Marche und Sainte-Gauburge-Sainte-Colombe in der Normandie, die vom 26. bis 29. Mai geplant ist. Ideen für offizielle Gastgeschenke gibt es auch schon. Zur Nachfeier des Jubiläums soll es etwas Besonderes sein, vielleicht für jedes französische Dorf ein beschriftetes Fässchen oder einen beschrifteten Bembel. In diese könnten die Franzosen später auch den im Vergleich zum Äppler aus dem Taunus deutlich milderen Cidre füllen.

Das Busangebot ist bereits eingeholt. Beim jüngsten Besuch in Frankreich waren erstmals wieder etliche Kinder und Jugendliche aus Schmitten dabei. Die Vorsitzende hofft, dass das Interesse auch im kommenden Jahr entsprechend groß sein wird. Auf französischer Seite hätten sich schon zehn Gastfamilien bereit erklärt, Kinder zwischen zehn und 13 Jahren aufzunehmen. Für Jugendliche ab 14 Jahren sei es ohnehin einfacher, Gastfamilien zu finden. »Wir hoffen, dass wir den Bus voll kriegen, denn es bestehen ja auch viele langjährige private Kontakte«, sagte die Vorsitzende.

Beteiligung an Feierlichkeiten

Auch Bürgermeisterin Julia Krügers (CDU) wolle mitfahren, außerdem schon jetzt einen Weihnachtsbrief an die Partnergemeinden schreiben und die französischen Freunde einladen, wenn die Großgemeinde im September ihr 50-jähriges Bestehen feiert. An dem Fest will sich der Partnerschaftsverein auf jeden Fall mit einem Stand mit französischen Spezialitäten beteiligen.

Bis die Franzosen wieder nach Schmitten kommen, soll vor dem Rathaus einer der drei Freundschafts-Apfelbäume, der die Hitzesommer nicht überstanden hat, durch eine Neupflanzung ersetzt werden.

Die Homepage des Vereins funktioniert zwar perfekt. Es wurde aber darüber diskutiert, ob anstelle der Schmittener Kirche ein anderes symbolträchtiges Bild, zum Beispiel der Feldberg, auf der Ersten Seite zu sehen sein soll. Einig war sich die Versammlung, die Weihnachtsfeier abzusagen und stattdessen vor Ostern zu einer Feier einzuladen. Die monatlichen Stammtische bleiben ausgesetzt, bis die Corona-Situation sich wieder entspannt. Kurz vor der hoffentlich möglichen Frankreichfahrt soll die nächste Mitgliederversammlung stattfinden.

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