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Die Jugendfeuerwehrwarte der Gemeinde Grävenwiesbach gingen bei der Schnelligkeitsübung Schlauch auslegen mit gutem Beispiel voran.

Schlauch legen und Gerätekunde

Grävenwiesbach (aro). Es war die erste Gemeinschaftsveranstaltung der Grävenwiesbacher Jugendfeuerwehren seit Ausbruch der Corona-Pandemie. 25 Mitglieder der Jugendfeuerwehr Grävenwiesbach, Hundstadt, Laubach und Naunstadt absolvierten am Samstag ihr erstes Leistungsabzeichen und erhielten die Jugendflamme 1 der Jugendfeuerwehren.

Ganz schön flott

Gemeinde-Jugendwartin Laura Born war mit der erfolgreichen Veranstaltung vor dem Feuerwehrgerätehaus Grävenwiesbach, die zugleich als Jahresabschlussübung fungierte, sehr zufrieden und freute sich vor allem, den gesamten Nachwuchs wieder einmal zu sehen. »Wir sind eine Jugendfeuerwehr und ein großes Team«, hob Born den Gemeinschaftsgedanken hervor und bekräftigte dies mit dem Verteilen einheitlicher T-Shirts an alle Teilnehmer. Die Feuerwehr Grävenwiesbach unter Leitung von Wehrführer Hendrik Solz übernahm neben dem zur Verfügungstellen der Räumlichkeiten auch die Bewirtung. Thomas Garbe, Fachbereichsleiter Wettbewerb der Kreisjugendfeuerwehr, fungierte als Wertungsrichter. »Die Leistung passte wunderbar, gerade auch bei denen, die noch nicht lange dabei sind«, lobte Garbe tolle Teamarbeit und die Leistungen der Jugendwarte während der Corona-Pandemie.

Born machte dem Nachwuchs ein Kompliment für schnelles Lernen und gutes Behalten des Gelernten. So meisterten die neuen Jugendflamme-Träger erfolgreich die Schnelligkeitsübung Schlauch auslegen, demonstrierten das richtige Absetzen eines Notrufes, zeigten ihre Kenntnisse in Gerätekunde zum Beispiel beim Strahlrohr, Saugschlauch oder Standrohr und führten schließlich drei Knoten vor, mit denen die Feuerwehr arbeiten muss. Gemeindebrandinspektor Peter Hess überzeugte sich selbst von den Fähigkeiten des Nachwuchses bei der Übernahme einer Wertungsstation und sah die Gemeindejugendwehren mit 64 Kindern und Jugendlichen im Alter von zehn bis 17 Jahren gut aufgestellt. »Wir haben in den beiden Corona-Jahren acht Jugendliche erfolgreich an die Einsatzabteilungen abgegeben und gleichzeitig die Zahl unserer Mitglieder während der Pandemie erhöht«, blickte Gemeindejugendwartin Born zuversichtlich in die Zukunft und das neue Jugendfeuerwehrjahr 2022.

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