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Biker planen Demo gegen Sperrungen rund um den Feldberg

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Motorraddemo gegen Fahrverbote
„Gegen Fahrverbote" steht an einem Motorrad eines Teilnehmers einer Demo. © Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Mit einem Motorrad-Korso wollen Biker im Mai gegen die ab April an jedem zweiten Wochenende eines Monats geplanten Sperrungen von einzelnen Strecken rund um den Großen Feldberg für Motorräder demonstrieren.

Hochtaunuskreis. Um gegen die ab April an jedem zweiten Wochenende eines Monats geplanten Sperrungen von einzelnen Strecken rund um den Großen Feldberg für Motorräder zu positionieren, hat der Verein RideFree für 14. Mai eine Motorraddemonstration angekündigt.

Dreistündige Veranstaltung am 14. Mai geplant

Nach Angaben des Vereins auf seiner Facebook-Seite sollen sich die Biker um 11.30 Uhr auf dem Volksfestplatz in Bad Homburg sammeln, um anschließend in einem Motorradkorso zum Sandplacken hinaufzufahren. Dort soll dann eine Kundgebung stattfinden. Anschließend ist ein weiterer Korso geplant, sodass am Ende, das gegen 14.30 Uhr zeitlich veortert wird, alle - allerdings nicht an diesem Wochenende - gesperrten Strecken einmal abgefahren werden. Genauere Informationen, auch mit Blick auf die Veränderung der Corona-Lage, sollen in Kürze öffentlich gemacht werden.

Zum Hintergrund: Der Landkreis hat die Sperrungen als sogenannte »Lärmpausen« für die Bevölkerung der Anliegerkommunen des Feldbergs zwischen April und Oktober am jeweils zweiten Wochenende des Monats verfügt - erst einmal testweise, nachdem es im Jahr 2019 bereits erste Sperrungen zu Testzwecken gegeben hatte.

Biker nehmen Kampf gegen Fahrverbote gleich an mehreren Fronten auf

Der Bundesverband der Motorradfahrer (BVDM) hatte daraufhin auf seiner Homepage für »Solidarität und Unterstützung im Kampf gegen Motorradfahrverbote« und um Spenden, um juristisch gegen die Sperrungen vorzugehen, geworben. Im Januar haben dann zehn Motorradfahrer-Organisationen aus dem Rhein-Main-Gebiet das »Aktionsbündnis Hochtaunus für Alle« gegründet. Sie wollen nun gemeinsam - auch juristisch - gegen die (geplanten) Sperrungen vorgehen.

Unterdessen hatten der Hochtaunuskreis, die Anrainerkommunen, der Verkehrsdienst der Polizei sowie die Straßenbehörde Hessen Mobil mitgeteilt, dass die Vorbereitungen zur Umsetzung der Sperrungen bereits laufen.

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