Schmitten bekommt schnelles Glasfasernetz

Schmitten (red). Mehr als 40 Prozent der Bürgerinnen und Bürger haben sich für einen Glasfaseranschluss entschieden und während der Nachfragebündelung Verträge mit dem Unternehmen Deutsche Glasfaser abgeschlossen. Damit hat die Gemeinde die erforderliche Quote für den Glasfaserausbau übertroffen.

»Wir freuen uns sehr über das Ergebnis und danken den Bürgerinnen und Bürgern für ihr Interesse«, sagt Lennart Götte, Projektleiter von Deutsche Glasfaser. »Als Digital-Versorger der Regionen treiben wir die Digitalisierung im ländlichen Raum voran. Wir freuen uns, nun auch Arnoldshain mit der Hegewiese, Brombach, Dorfweil, Hunoldstal, Niederreifenberg, Oberreifenberg, Schmitten, Seelenberg und Treisberg mit schnellem Internet zu versorgen. Dabei setzen wir auf eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit allen Beteiligten vor Ort.«

»Es ist großartig, dass Schmitten nun mit dem flächendeckenden Ausbau in allen Ortsteilen sprichwörtlich den Anschluss an die Zukunft bekommt«, freut sich Schmittens Bürgermeisterin Julia Krügers: »Die Schmittener haben sich damit selbst das größte Weihnachtsgeschenk gemacht. Gemeinsam bringen wir diese Gemeinde was die technologische Infrastruktur angeht ganz nach vorne«. Und Götte betont: »Als Dankeschön für diese tolle Nachfragebündelung mit den vielen engagierten Bürgerinnen und Bürgern, die als Fürsprecher zum Erfolg dieses Projektes beigetragen haben, werden wir die vergünstigten Vertragskonditionen der Nachfragebündelung bis zum 22. Dezember aufrechterhalten.«

Abgabetag am 22. Dezember

In diesem Zeitraum haben alle Bürgerinnen und Bürger noch einmal die Möglichkeit einen Vertrag abzuschließen. Der Abgabetag findet am 22. Dezember von 16 bis 20 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Arnoldshain (Taunusstraße 42) statt. Darüber hinaus können in dieser Zeit auch weiterhin individuelle Termine zur Vertragszeichnung und -beratung unter 0174/9957741 vereinbart werden.

Mit der erfolgreichen Nachfragebündelung startet der Ausbau des Glasfasernetzes in der Gemeinde Schmitten. Deutsche Glasfaser beginnt zunächst mit der Planung der Bauarbeiten - angefangen mit der Festlegung des Standortes für den Glasfaserhauptverteiler bis hin zur Vorbereitung des Tiefbaus. Der Hauptverteiler bildet das Zentrum des Glasfasernetzes im Ort und ist eines der ersten sichtbaren Zeichen des Ausbaus. Anschließend beginnt der Baupartner von Deutsche Glasfaser mit den Tiefbauarbeiten und verlegt vom Hauptverteiler aus die FTTH-Glasfaserleitungen (»Fiber To The Home« - Glasfaser bis ins Haus). Deutsche Glasfaser informiert alle Haushalte, die einen Vertrag unterzeichnet haben, vorab über die einzelnen Schritte und klärt mit ihnen die Details zu ihren Hausanschlüssen.

FTTH hat als einzige Breitbandtechnik die nötige Leistungsstärke, um die rasant wachsenden Datenvolumen auch künftig zuverlässig und schnell zu übertragen. »Beim digitalen Umbau in Deutschland kommen wir an einer flächendeckenden Breitbandversorgung nicht vorbei. Im ländlichen Raum ist sie wesentlich, damit dieser all seine Vorzüge in der Lebensqualität erhalten und entfalten kann. Als verlässlicher Partner der Gemeinden und Kommunen und mit unserer jahrelangen Erfahrung gestalten wir den Ausbau mit zukunftssicherer Glasfaser wirtschaftlich, schnell und unbürokratisch«, so Lennart Götte, Projektleiter von Deutsche Glasfaser.

Mit Beginn der Tiefbauarbeiten wird vor Ort ein Baubüro eröffnet, welches als Anlaufstelle für die Bürgerinnen und Bürger dient. Die kostenlose Deutsche Glasfaser Bau-Hot- line beantwortet Fragen zum Ausbauprojekt unter 02861/890 60 940 montags bis freitags in der Zeit von 8 bis 20 Uhr. Alle Informationen online unter www.deutsche-glasfaser.de.

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