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Der tief verschneite Feldberg lockt auch abseits von Wochenende und Schulferien viele Besucher aus der Region an. Das führt zu Chaos im Verkehr.

Verkehrschaos auf dem Feldberg

Tagestouristen kommen trotz vieler Warnungen weiter zum Feldberg

Die Schneelage auf dem Feldberg ist weiterhin gut - das lockt Tagestouristen an. Polizei und Ordnungsbehörden waren auch am Montag wieder im Dauereinsatz.

Hochtaunus . Noch am Montag kam es aufgrund der winterlichen Witterung zu einem großen Besucheransturm auf dem Feldberg bei Schmitten. Bereits gegen Mittag wurde gemeldet, dass die Parkplätze auf dem Plateau und entlang der Landesstraßen 3024 und L3025 überfüllt seien. Zwischenzeitlich musste die sogenannte »Sprungschanze« durch die Ordnungspolizei Schmitten gesperrt werden. Immerhin: Es kam zu keinen größeren Einschränkungen der Rettungswege. Erst gegen Abend leerte sich der Feldberg dann nach und nach.

Bereits am Wochenende mussten Zufahrten zum Großen Feldberg gesperrt werden

Etliche Besucher hatten bereits am vergangenen Wochenende den Weg in den Schnee gesucht, nachdem dieser im Laufe des Samstags in den tieferen Lagen bereits zu schmelzen begonnen hatte. Dabei waren die Zufahrten zum Großen Feldberg gesperrt worden, nachdem schon vormittags die Parkplätze belegt waren.

Auch der Königsteiner Ortsteil Falkenstein war am Sonntag für wenige Stunden abgeriegelt worden. Es war viel los, erklärt ein Sprecher der Polizei Westhessen am Montag, den Rahmen habe es aber nicht gesprengt: »Es war schon eine Belastung für die Polizei - auch, weil es einige Glätte-Unfälle gab, aber verkraftbar.«

Elf neue LED-Tafeln zur Führung des Verkehrs haben sich offenbar bewährt

Derweil hält die winterliche Witterung im Taunus an. Wie der Verein Taunus Touristik Service (TTS) auf seiner Homepage wirbt, liegen aktuell rund um den Taunushauptkamm immer noch bis zu 30 Zentimeter Schnee.

Die elf neuen LED-Tafeln haben sich offenbar bewährt. Sie wurden weiträumig um den Großen Feldberg verteilt, um wie berichtet Besuchern schon frühzeitig mitzuteilen, wenn die Zufahrten zum Gipfel gesperrt sind. »Die Informationskette und das Schalten der Anzeigetafeln sowie die Kommunikation über die Website taunus.info haben reibungslos funktioniert«, resümiert Kreissprecherin Andrea Nagell.

Dass sich, obwohl die Sperrung auf zahlreichen Kanälen angekündigt war, doch wieder viele Tagestouristen auf den Weg zum Großen Feldberg gemacht haben, sei bedauerlich gewesen. Die Kreisverwaltung will die Situation nach eigenen Angaben nun mit den Bürgermeistern der betroffenen Kommunen nachbereiten.

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