In einer Woche L3025 bei Schmitten gesperrt

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SCHMITTEN - (kh). Es wird Ernst: Im Rahmen einer Pressekonferenz hat Schmittens Bürgermeisterin Julia Krügers gemeinsam mit Sabrina Fellenstein von der Ordnungspolizei noch einmal über die umfangreichen Straßen- und Tiefbauarbeiten und die damit verbundenen Behinderungen unterrichtet. Wie berichtet, muss in den Sommerferien (17. Juli bis 28. August) die Landesstraße 3025 bzw.

die Dorfweiler Straße zwischen Schmitten-Kirche und Dorfweil-Kriegerdenkmal voll gesperrt werden. Ebenfalls in den Sommerferien wird der Abschnitt auf der L3025 vom Ortsausgang Dorfweil bis zum Abzweig Neu-Anspach (Kreuzung L3041) halbseitig gesperrt; hier wird eine Ampelregelung eingerichtet.

Wenn diese Arbeiten fertig sind, wird es nach den Sommerferien in einer zweiten Phase mit den Straßensanierungen auf der Kanonenstraße weitergehen: auf dem Abschnitt Schmitten Kirche bis Ortsausgang Schmitten Richtung Arnoldshain. Auch hier muss die Straße voll gesperrt werden - ab dem 30. August für eine Dauer von acht Monaten.

Umorientieren

Ein Flyer der Verwaltung zur ersten Phase der Bauarbeiten informiert über die Umleitungen und Möglichkeiten der Fahrradnutzung. Wie in der jüngsten Gemeindevertretersitzung thematisiert, werden etwa in Brombach neben einer ehemaligen Gaststätte in Höhe des Kriegerdenkmals zusätzliche P&R-Stellplätze angemietet. Der eine oder andere wird auf's Rad umsteigen.

Großformatige Schilder informieren über die anstehenden Sperrungen; sie werden je nach Baufortschritt mit den jeweils geltenden Umleitungsempfehlungen aktualisiert. Sowohl Einheimische als auch Auswärtige sind dazu aufgefordert, sich entsprechend vorzubereiten und unnötige Fahrten zu vermeiden. "Wer nur regelmäßig durch Schmitten durchfährt, sollte sich also umorientieren", so Bürgermeisterin Krügers. Sie betonte, man komme um Vollsperrungen nicht herum. Teilweise würden die Wasseranschlüsse erneuert; da sei die ganze Straße aufgerissen und dann bringen auch eine Ampelregelung nichts. Zudem gelte es, den Arbeitsschutz zu beachten.

Im Vorfeld der Maßnahme seien nicht nur die Bürger ausführlich unterrichtet worden, so Krügers. Sie habe auch zahllose Gespräche mit Unternehmen im Handel, Dienstleistungs- und auch im produzierenden Gewerbe geführt, ebenso mit Ärzten und dem Verkehrsverband Hochtaunus, wobei der VHT bislang keine aktualisierten Fahrpläne vorgelegt habe, womit sie aber in der kommenden Woche noch rechne. Um Firmen unverzichtbare Anlieferungen zu ermöglichen, wurden die entsprechenden Straßen innerhalb der Ortslage im Vorfeld besichtigt; das eine oder andere Schild wurde abgeschraubt, damit die Lkw durchkommen.

Neben den vielen Vorbereitungen und Absprachen - etwa zur Sicherstellung der Müllentsorgung in der Bauphase - gehöre auch eine Umquartierung der Freiwilligen Feuerwehr. Die wäre beim Verbleib im Schmittener Gerätehaus nicht mehr einsatzfähig und hat deswegen ein Ausweichquartier in einer Halle des Bauhofs bezogen. Doch obwohl alles "generalstabsmäßig durchgeplant" worden sei, so die Rathauschefin, könne es hier und da noch mal haken. Sie betont daher: "Wenn jemand ein Problem hat, kann er sich in der Verwaltung melden. Wir helfen weiter."

Weitere Informationen zu den Umleitungen und zum Baufortschritt finden sich stets aktualisiert unter www.schmitten.de auf der Gemeindehomepage. Zudem werden hier weitere kurzfristige Verkehrsbehinderungen bekannt gegeben, etwa vom 12. bis 18. Juli eine Vollsperrung "Zum Feldberg 9-13b" mit Umleitung über Schillerstraße - Kanonenstraße - L 3004 - Forsthausstraße wegen Glasfaserausbaus sowie vom 19. bis 21. Juli die Vollsperrung "Forsthausstraße Höhe Nr. 37" mit Umleitung über L3004 - Kanonenstraße - Schillerstraße - Zum Feldberg wegen der Erneuerung eines Hausanschlusses.

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