In Schmitten weiter CDU/FWG-Koalition?

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SCHMITTEN - (kh). Nach dem deutlichen Wahlerfolg der CDU in Schmitten stellt sich die Frage, wie es in den kommenden fünf Jahren kommunalpolitisch in der Feldberggemeinde weitergeht. Spekulationen über eine Fortführung der CDU/FWG-Koalition machen ebenso die Runde wie die Möglichkeit einer künftigen Kooperation der CDU mit Grünen und b-now, die im Bürgermeisterwahlkampf die CDU-Kandidatin Julia Krügers und damit letztlich auch ihren Sieg unterstützt hatten.

Die Rathauschefin sagte gestern gegenüber dem UA, unabhängig von der Frage einer eventuellen künftigen Koalition in der Gemeindevertretung werde sie einen viel engeren Draht zu allen Fraktionen in der Gemeindevertretung halten, als dies in der Vergangenheit der Fall gewesen sei. Natürlich freue sie sich sehr über das gute Abschneiden der CDU. "Mit diesem Erfolg habe ich nicht gerechnet", räumte sie ein, betonte aber auch: "Die CDU hatte ein tolles, verjüngtes Team aufgestellt."

Die Christdemokraten in Schmitten haben am Sonntag die ihren Stimmenanteil von 22,6 im jahr 2016 auf 33 Prozent ausgebaut, drei Sitze dazugewonnen und verfügen nun über zehn Mandate. Die FWG konnte ihren Stimmenanteil halten und verfügt weiter über neun Mandate. Gemeinsam mit der CDU wären 19 Mandate ein komfortable Mehrheit in der 31-köpfigen Gemeindevertretung. Aber ist das möglich - und gewollt? Rainer Löw von der FWG teilte gestern mit, die neue Fraktion der Freien Wählergemeinschaft werde sich am kommenden Montag zu ihrer konstituierenden Sitzung zusammenfinden. Bereits am Samstag sei ein erstes Vorgespräch mit der CDU geplant.

Sollte sich die CDU dagegen für eine Kooperation mit den Grünen und der b-now entscheiden, kämen in der Gemeindevertretung immerhin 18 Mandate zusammen - ebenso eine stattliche Mehrheit, die politschen Gestaltungsraum böte. Der bisherige CDU-Fraktionschef Karsten Ratzke hatte angekündigt, nach der Wahl mit allen Parteienvertretern außer der AfD Gespräche führen zu wollen.

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