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Sozialausschuss billigt Investitionen

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Wehrheim (inf). Der Wehrheimer Haushalt war Thema im Sozial-, Jugend-, Sport und Kulturausschuss, der am Dienstag tagte. Denn einige Bereiche aus dem Investitionsprogramm haben unmittelbare Auswirkungen auf die Themen des Ausschusses. Die Ausschussvorsitzende, Heidrun Mony, teilte zunächst aus der vorangegangen Haushaltklausur mit, dass die Steuerbehörden den bisher vorgelegten Haushalt der Gemeinde für nicht genehmigungsfähig halten.

Bürgermeister Gregor Sommer betonte im Ausschuss, dass aufgrund der Novemberschätzung sich neue Haushaltszahlen ergeben hätten, die man in den Haushalt eingepflegt habe. Dennoch, so betonte Sommer, seien Steuerschätzungen »immer so eine Sache. Die können immer zu hoch oder zu niedrig ausfallen, da man einfach nicht weiß, wie sich das Jahr tatsächlich entwickelt.« Zudem seien die Folgen der Coronakrise in diesem Jahr noch gar nicht abschätzbar, ergänzte Mony. Die Summe für inklusive Spielplätze wurden im HfA von 8000 auf 10 000 Euro erhöht, weil man der Spielplatzinitiative in Friedrichsthal entgegenkommen wollte. Ebenso sollte dies ein Zeichen in Richtung Pfaffenwiesbach sein, wo die Planungen für einen inklusiven Spielplatz ebenfalls schon recht weit gediehen sind. Die Leergutinitiative in Friedrichsthal habe, so Nicole Herbach (CDU) bereits 7200 Euro zusammengesammelt, die dem Spielplatz in Friedrichsthal zugutekommen soll.

Obernhain hat lange gewartet

Auch wenn man nun vornehmlich ein Signal an die Obernhainer senden wolle, dass man sich des Multifunktionsplatzes annehmen wolle betonte Sommer bezüglich des Spielplatzes am Ried, dass es dort keine Eltern-Kind-Initiative gebe und die Geräte schon sehr in die Jahre gekommen seien. »Momentan können wir nur eins nach dem anderen machen, aber die Obernhainer haben wirklich schon lange auf das Projekt gewartet und Geduld gezeigt.«

Auch Tanja Kaspar (FDP) mahnte: »Wir haben den Jugendwunsch in die Haushaltsberatungen mit reingenommen, nun müssen wir uns an die Versprechen halten und Tempo machen, was bei der momentanen Haushaltslage wirklich sehr schwer ist.« Ein Konsens sei in diesem Bereich nun einmal nicht einfach zu finden, meint Mony. »Die finanzielle Großwetterlage kennt jeder hier und weiß, was in Teilen da auch dranhängt.« Für den Umbau des Zugangs der Kindergärten am Bügel, der Apfelzwerge und der kleinen Strolche stehen ebenso finanzielle Mittel im kommenden Haushalt (17 500 Euro, 19 000 Euro und 10 000 Euro), wie Investitionen für eine Zaunanlage in der Kita in Obernhain.

Zum Neubau einer Kita hielt sich Bürgermeister Gregor Sommer sehr bedeckt. »Klar ist jedoch, dass wir noch eine Kita brauchen«, betonte er und deutete an, dass ein Neubau auch in privater Trägerschaft errichtet werden könnte. Mehr dazu wollte er nicht sagen; Verwaltungsinterna sollten nicht verführt an die Öffentlichkeit geraten. Dem vorgelegten Haushaltsplan wurde im Sozialausschuss einstimmig zugestimmt.

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