SPD erobert drei Kommunen im Altkreis Usingen

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HOCHTAUNUS - (kh). Bei der Bundestagswahl hat die SPD im Altkreis Usingen in den Gemeinden Grävenwiesbach, Weilrod und Neu-Anspach die CDU als führende Kraft abgelöst. Das beste Ergebnis holten die Sozialdemokraten in Grävenwiesbach, wo sie sich von 23,3 Prozent im Jahr 2017 auf 28,17 Prozent steigerte, während die CDU von 31,3 auf 22,74 Prozent absackte.

In Weilrod wuchs die SPD von 21,5 Prozent auf 25,23 Prozent, während die CDU von 31,7 auf 23,88 Prozent fiel; in Neu-Anspach kletterte die SPD von 21 auf 26,78 Prozent, die Union gab von 31,5 auf 22,62 Prozent nach.

In Wehrheim, Schmitten und Usingen behaupteten sich die Christdemokraten, mussten aber deutliche Einbußen hinnehmen. Die Zahlen aus Usingen: CDU von 34,2(2017) auf 26,44 Prozent und SPD von 19,5 auf 23,12 Prozent; Wehrheim: CDU von 33,9 auf 26,8 und SPD von 17,4 auf 22,26 Prozent; Schmitten: CDU von 33,8 auf 28,23 und SPD von 17 auf 20,6 Prozent.

Während die FDP ihre Zweitstimmenanteile in den genannten sechs Kommunen nur unwesentlich verbesserte (Zweitstimmenanteile zwischen 11,08 Prozent in Weilrod und 17,14 Prozent in Wehrheim), gewannen die Grünen deutlich, stiegen in Grävenwiesbach von 8,1 auf 11,27 Prozent, in Usingen 8,8 auf 14,84 Prozent, in Weilrod von 8,1 auf 13,09, in Wehrheim von 10,2 auf 16,41, in Neu-Anspach von 10 auf 16,19 Prozent und in Schmitten von 9,3 auf 14,85 Prozent. Die Ergebnisse der Linken haben sich im Vergleich zum Jahr 2017 in allen sechs Altkreis-Gemeinden jeweils halbiert und liegen zwischen 2,8 und 3,8 Prozent, die der AfD gaben um rund drei Prozent nach und liegen zwischen 7,7 und 12,2 Prozent. SEITE 14

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