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»Stundenlanger Zeitverlust«

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Ein »natürliches Hindernis«? Die Kurve am Brunnenplatz. © Sabine Neugebauer

Hasselbach (sn). Den Zeitverlust, wenn sämtliche Ortsdurchfahrten auf 30 Kilometer in der Stunde begrenzt würden, rechnete Christopher Krüger (FWG) hoch. Auch wenn es in jedem Ort nur wenige Minuten mehr seien, bei einer längeren Strecke mit mehreren Ortsdurchfahrten und dann noch übers Jahr gerechnet, kämen durchaus einige Stunden zusammen. Dies brachte er am Donnerstagabend in der jüngsten Sitzung des Ortsbeirates von Hasselbach in der Alten Schule als Argument gegen die Begrenzung der Geschwindigkeit in der Ortsdurchfahrt ein.

Denn alle Weilroder Ortsteile sind aufgerufen, bis Ende Januar die Strecken zusammenzustellen, auf denen sie gerne diese Begrenzung auf 30 km/h hätten. Krüger ergänzte, dass die Straßenführung in Hasselbach bis auf die Kurvenbereiche am Brunnenplatz übersichtlich sei. Und in diesem Bereich würden »natürliche Hindernisse« schon die gefahrenen Geschwindigkeiten beschränken. Außerdem wies er auf eine Studie des ADAC hin, nach der eine Geschwindigkeitsreduzierung nicht gleichzeitig eine Lärmreduzierung bedeute. Elke Dielmann-Bargon (CDU) dagegen befürwortete eine Geschwindigkeitsbegrenzung von der Bushaltestelle im Eichelweg bis zum Ortsende in Richtung Haintchen. Sie führte den Schutz der Schulkinder an. Ähnlich sah es auch Tatjana Später-Esser (FWG), die eine Geschwindigkeitsbegrenzung ab der Buswendeschleife bis Ortsausgang in Richtung Haintchen als sinnvoll ansah. Sie wünschte das Einzeichnen von Parkbuchten im unteren Bereich der Limburger Straße, um bei Begegnungsverkehr in der schmalen Straße ein Ausweichen zu ermöglichen.

Ortsvorsteher Justus Hill (FWG) sah auch den Bereich um den Brunnenplatz und den Abschnitt der Limburger Straße bis zum Brunnen als kritisch an.

Da an diesem Abend nur vier der sieben Ortsbeiratsmitglieder anwesend waren, einigte man sich darauf, die Meinung der Fehlenden auch noch einzuholen, bevor ein gemeinsamer Wunsch an die Gemeindeverwaltung eingereicht wird. Darum wurde auch der nächste Sitzungstermin für Donnerstag, 20. Januar, anberaumt.

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