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Arndt Dietrich schmückt sein Haus und den Garten in Riedelbach zur Weihnachtszeit mit zahllosen Lichtern.

Tausende von Lämpchen

Riedelbach (sn). Wie viele Lichter es sind, weiß Arndt Dietrich selbst nicht so genau. Schätzungsweise 13 000 bis 15 000, sagt er. Der ganze Garten und der ganze Hof in der Riedelbacher Langstraße sind mit Lichterketten und Lichterschläuchen geschmückt. Drei Tage braucht Dietrich, um alles zu installieren. Dabei achtet er darauf, dass keine Kabel auf dem Boden liegen.

Und alle großen Verbindungen zwischen den Lichterketten hat er selbst gebaut, denn dafür reichen die vorgefertigten aus dem Baumarkt nicht aus. In diesem Jahr ist ein Rosenbogen im Garten hinzugekommen, der auch gleich mit Lichtern versehen wurde. Selbst die Rutsche für den Enkel ist geschmückt. Und der Weihnachtsmann auf dem Spielgerät sieht aus, als wenn er auch gleich hinabrutschen will.

Bunte Lichter wären kitschig

»Es gibt keine bunten Lichter und kein Geblinke«, sagt der Großvater. Denn solchen Kitsch mag er nicht. Nur drei Laser verteilen noch dezente grüne Lichtpunkte am Haus und im Garten. Bis Mariä Lichtmess, dem Ende der Weihnachtszeit lässt er die Beleuchtung immer von morgens ganz früh bis es hell wird und dann wieder ab Einbruch der Dunkelheit bis Mitternacht in Aktion treten. »Die Kindergartenkinder bleiben stehen und staunen«, freut er sich. »Ich sehe sofort, wenn etwas ausfällt«, hat er den Überblick über seine Lichtinstallation. Seit den 21 Jahren, als er mit seiner Familie hier gegenüber vom Kindergarten eingezogen ist, ist jedes Jahr etwas an Beleuchtung hinzugekommen.

Um seine Terrasse kann er zusätzlich noch die Fackeln und die Feuertonne entzünden. Und drinnen sieht es auch weihnachtlich aus. Acht Krippen stehen verteilt im Wohnzimmer und angrenzenden Räumen. Die Materialien, bis auf die Krippenfiguren, hat der passionierter Jäger alle in der Natur gefunden; auch Hirschgeweihe hat er verarbeitet.

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