DEHOGA schult Auszubildende in Hygienevorgaben

Usingen (red). Die DEHOGA Taunus hat nach Absprache mit der Kreisverwaltung die sogenannte Erstbelehrung von Auszubildenden des Gastgewerbes zum Thema Hygieneverordnung an der Usinger Saalburgschule übernommen. Hintergrund dieses hessenweit einzigartigen Projekts: Seit Beginn der Pandemie 2020 sind die Gesundheitsämter stark belastet, sodass es sich in den letzten beiden Jahren schwierig gestaltete, diese » Erstbelehrungen« abzuhalten, die für jede/n Mitarbeiter/in eines gastgewerblichen Betriebes Voraussetzung ist, um mit Lebensmitteln umgehen zu dürfen.

Zusammen mit dem Hochtaunuskreis galt es daher gemeinsam und effektiv zu handeln. Der Erste Kreisbeigeordnete Thorsten Schorr holte sich daher die DEHOGA an Bord »In besonderen Zeiten braucht es besondere Maßnahmen«, so der stellvertretende Vorstandsvorsitzende des DEHOGA Kreisverbands Taunus, Karsten Kleinschmidt, der die Belehrungen in den Berufsschulen mit dem Vorsitzenden des Taunus-Vorstandes Thomas Studanski übernommen hat.

Bereits zwei Belehrungs-Termine fanden in der Saalburgschule in Usingen statt - und das sei erst der Anfang. »Wir sind bereits in der Planung, diese wichtige Aktion zu erweitern«, so Thomas Studanski. Er und sein Kollege Karsten Kleinschmidt nehmen sich Zeit für den Nachwuchs ihrer Branche. Neben der Belehrung zum Infektionsschutzgesetz konnten die Schülerinnen und Schüler Fragen stellen und bekamen einen Einblick in die Arbeit der zwei lokalen Gastronomen sowie der gesamten Branche. Am Ende der Belehrung erhalten alle Auszubildenden das für sie so wichtige Zertifikat.

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