Neue Präsentation der Usinger Vergangenheit

Usingen (khu). Kennen Sie eigentlich Rihdrud oder Rupraht und seine Frau Folcrat? Oder Nicol de Grunenberg? Das fragt der Geschichtsverein Usingen auf seiner Internetseite - und lädt ein zu einem neu gestalteten Spaziergang durch die Historie der Stadt. Über den Internetlink https:// www.geschichtsverein-usingen.de/Wissenswertes/Usingen/ gelangt der interessierte Besucher zu einem abwechslungsreich illustrierten Zeitstrahl vom 6.

Jahrhundert bis in die Gegenwart. Die Stadt entstand wahrscheinlich als befestigter Rastpunkt an der Straße von Frankfurt nach Wetzlar. Zwischen 750 und 802 erscheint sie als Oasunge, Osinga, Osanga oder Otsingen in sechs Urkunden, um danach 400 Jahre nicht mehr in den archivierten Urkunden aufzutauchen. Urkundlich dokumentiert sind auch die heutigen Stadtteile, etwa Wernborn als »Berenbrunne«, Kransberg in Form des Familiennamens derer von Cranixperc, Eschbach als Teil der Grafschaft Cleeberg oder Merzhausen als Gerichts- und Kirchspielort des Stockheimer Gerichts. Auch Michelbach und Hunengesesse, das einst beim heutigen Wilhelmsdorf lag, sind beurkundet. Die neue Präsentation mit kurzen Texten und abwechslungsreichen Illustrationen macht den Einstieg in die Usinger Geschichte kinderleicht und höchst unterhaltsam.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema