Spenden für neuen Fonds von »Pro Uganda«

Usingen (red). Der seit 2013 Jahren ehrenamtlich aktive Verein »Pro Uganda« möchte einen neuen Fonds für »Medizinische prothetische Behandlung« (MPB) gründen. Das teilte Wie Karsten Schulz mit, der als Orthopädietechniker 2012 erstmals das Leid verstümmelter Menschen in Uganda erfuhr und daraufhin die Gründung eines Vereins initiierte. Der Fonds ist Schulz’ Antwort auf die ihm oft gestellte Frage, was man denn über die Grundversorgung mit orthopädischen Hilfsmitteln noch unterstützen könne.

Tatsächlich stoße der Verein bei der prothetischen und anderen orthopädietechnischen Versorgungen an seine Grenzen, weil in Uganda die medizinischen und auch die körperlichen Vor-Befunde schwierig seien. »Gute Versorgung kann nur gelingen, wenn die Rahmenbedingungen dafür stimmen, und das ist oftmals nicht der Fall. Immer wieder erleben wir, dass Gliedmaßen in vielen Fällen in ugandischen Kliniken einfach abgeschnitten werden, statt die benötigten Stümpfe zu formen.« Der neue Fonds ab 2022 für flankierende medizinische Maßnahmen würde nicht nur die Arbeit in der orthopädischen Werkstatt erleichtern. »Wir werden damit noch schneller und flexibler als bisher agieren können. Und viele Patientinnen und Patienten werden schneller und schmerzfreier versorgt«, so Schulz.

Wer den neuen Fonds »Medizinische prothetische Behandlung« (MPB) mit einer kleineren oder gerne auch größeren Geldzuwendung ermöglichen möchte, kann dies mit einer Spende tun. Spar- und Kreditbank, IBAN DE16 5009 2100 0001 6100 07, BIC GENODE51BH2, VWZ: »Medizinische prothetische Behandlung« oder einfach »MPB«.

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