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Der Anfang ist gemacht: Die 3000 Euro, die Sparda-Bank-Direktor Sven Bergner an SG-Sportwart Lukas Jeck, SG-Vorsitzende Doro Scholz und Fußball-Abteilungsleiter Niklas Becker (von links) übergibt, sind der Grundstock für die neue Flutlichtanlage auf dem Hasselbacher Sportplatz.

Grundstock für neue Flutlichtanlage

Weilrod (as). Die Fußballer der SG Weilrod tappen beim Kicken zwar nicht im Dunkeln, etwas funzelig ist die Beleuchtung des oberhalb von Hasselbach gelegenen Geläufs aber schon. Die Flutlichtanlage auf dem Fußballplatz ist in die Jahre gekommen. Einige der Leuchtkörper tun bereits seit 20 Jahren ihren Dienst, mehr recht als schlecht, andere schon nicht mehr, sagt Fußball-Abteilungsleiter Niklas Becker.

»Die Lampen waren seinerzeit von einem Mitglied besorgt worden, sie brannten in ihrer Jugend an einer Startbahn am Flughafen, Ersatzbirnen sind nicht mehr zu bekommen«, erklärt er. Sie fräßen auch »jede Menge Strom«. Die SG, das bestätigt auch Vorsitzende Doro Scholz, denkt schon seit Jahren darüber nach, die Flutlichtanlage zu erneuern, doch dazu sind 30 000 Euro nötig, die der Verein, der auch noch andere Abteilungen mit anderen Wünschen unter seinem Dach vereint, nicht in der Portokasse liegen hat.

Jetzt scheint wenigstens der Boden besagter Kasse bedeckt: Sven Bergner, Direktor der Sparda Bank Hessen in Bad Homburg, traf sich am Montag mit dem Vorstand des Sportvereins im Vereinsheim der Fußballer und war nicht mit leeren Händen gekommen. Seit den 60er Jahren biete die Bank »Gewinnsparen« an, bei dem pro Jahr zwischen 1,6 und 1,7 Millionen Euro zusammenkommen. Geld, das zu einem erheblichen Teil in Projekte gemeinnütziger Vereine investiert werde. Die Vereine müssten sich mit einer Art Voting-Aktion bewerben. Viele hätten das Glück, »gezogen« zu werden, auch die SG Weilrod, sagte Bergner. Das sei ähnlich wie beim Lotto, nur eben mit besseren Chancen. Die SG Weilrod erhält nun 3000 Euro. - damit ist der Anfang gemacht.

30000 Euro Gesamtinvestitionen, darin waren sich alle einig, sind dafür unstreitig »ein Haufen Geld«, zumal sogar versucht werde, die alten Masten weiter zu verwenden und nur die Strahler auszutauschen.

Moderne Flutlichtanlagen könnten aber auch so geschaltet werden, dass, beispielsweise für ein »kleines Jugend- oder Kindertraining«, nicht gleich der ganze Platz illuminiert werden muss, erläuterte Sportwart Lukas Jeck. Auch sei es möglich, die neuen Leuchtmittel mit Dämmerungssteuerungen auszurüsten, die dafür sorgen, dass sich die Leuchtleistung bei Einbruch der Dämmerung stufenweise erhöht. Auch damit ließen sich etliche Kilowatt Strom einsparen.

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