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Nach starken Schneefällen: 3800 Haushalte im und ums Usinger Land stundenlang ohne Strom

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In Teilen von Südhessen ist am Samstag der Strom ausgefallen.
Die Schneelast war zu groß, Bäume stürzten ein und trafen dabei die Stromleitungen. (Symbolbild) © Michael Gstettenbauer/Imago

Der Wintereinbruch hat rund 3800 Haushalte in und um das Usinger Land am Samstag schwer getroffen: Teilweise fiel der Strom für mehr als 13 Stunden aus. Erst am Sonntag gab der Versorger Entwarnung.

Hochtaunuskreis. Die Bürger von Teilen der Kommunen Neu-Anspach, Schmitten, Weilrod und Grävenwiesbach hatten am Samstag ab dem frühen Morgen kein Strom - teils bis zum frühen Abend. Betroffen waren in der Summe rund 3800 Haushalte, teilte Ansgar Gerling, Mitarbeiter in der Kommunikation der Snya, mit.

Umgestürzte Bäume treffen die Freileitungen

Der Wintereinbruch sorgte für eine Unterbrechung der Stromversorgung, teilte der Versorger am Sonntag auf Nachfrage mit. Bäume hielten der Schneelast nicht Stand, knickten um und stürzten auf mehrere Freileitungen, die die Bevölkerung mit Strom versorgen. »In allen Fällen waren die Ursache der Störungen bedingt durch umgestürzte Bäume, die Freileitungen beschädigt haben«, erklärte Gerling.

Zunächst fiel der Strom am Samstag, gegen 3.25 Uhr, in Teilen von Brombach, Altweilnau, Anspach, Finsternthal, Hunoldstal, Riedelbach, Rod am Berg sowie Treisberg aus. Durch Netzumschaltungen habe ein Team der Syna den Großteil der Betroffenen nach rund drei Stunden wieder mit Strom versorgen können, heißt es in einer Pressemitteilung. »Um 16.40 Uhr erhielten alle Haushalte wieder Strom. Die Reparaturen werden durch das Service-Team der Syna vor Ort durchgeführt«, erklärte das Unternehmen.

Teilweise fast 14 Stunden kein Strom in den Haushalten

Gegen 5.50 Uhr war dann die Stromversorgung in Emmershausen, Heinzenberg und Winden unterbrochen. Auch dort waren Bäume in Freileitungen gestürzt. Auch in den beiden Weilroder und dem Grävenwiesbacher Ortsteil wurde das Netz umgeschaltet und der Großteil der Betroffenen hatte nach drei Stunden und sieben Minuten wieder Strom, teilte die Syna mit. Doch es gab auch Haushalte, die letztlich erst um 19.13 Uhr wieder mit Strom versorgt wurden. Die Schäden an den Freileitungen seien provisorisch behoben worden.

Schon etwas früher, gegen 5.16 Uhr, dafür aber kürzer fiel der Strom auch in den Orten Mauloff, Niederems, Reichenbach, Steinfischbach sowie in Teilen von Riedelbach aus. In Mauloff sowie den drei zum Rheingau-Taunus-Kreis gehörenden Kommunen war der Strom im Großteil der Häuser nach zwei Stunden und zehn Minuten wieder zurück. Es dauerte auch dort 11.16 Uhr, bis alle Haushalte wieder Strom hatten. Auch in diesem Fall waren auf Freileitungen umgestürzte Bäume ursächlich für den Stromausfall.

Syna gibt am Sonntag Entwarnung - Reparaturen aber noch nicht beendet

Am Sonntag gab es keine Einschränkungen bei der Stromversorgung in den 3800 betroffenen Haushalten im Usinger Land und im Rheingau-Taunus-Kreis mehr, so Gerling. Das heißt aber nicht, dass die Leitungen in der Zwischenzeit alle schon repariert wurden. »Im Bereich Emmerhausen, Heinzenberg, Winden ist eine solide provisorische Reparatur durchgeführt«, erklärte Gerling. »Eine endgültige Reparatur erfolgt voraussichtlich in den nächsten zwei Wochen. Alle weiteren Schäden wurden bereits komplett repariert.«

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