FWG Weilrod überlässt nichts dem Zufall

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WEILROD - (kh). Es ist eine ganz ordentliche Maschine, die die FWG in Weilrod im Vorfeld der Kommunalwahl angeworfen hat. Auch wenn der Wahlkampf in Corona-Zeiten natürlich "anders" sei, so der Vorsitzende der Freien Wähler, Dr. Markus Hammer. Präsenztermine wie Wanderungen oder Stände in den Ortsteilen seien sämtlich abgesagt worden. Stattdessen setze die FWG auf eine Kombination aus Offline - Drucksachen und Plakate - und Online.

"Unser Wahlausschuss ist seit Anfang 2020 aktiv. Elf engagierte Mitglieder - das zahlt sich aus. Wir hatten viele Aktivitäten auf den Beginn der Briefwahl am 1. Februar ausgelegt, weil wir von einer hohen Briefwahlquote ausgehen", so Hammer. Er verweist in diesem Zusammenhang auch auf die komplett neu überarbeitete Homepage https://www.fwg-weilrod.de. Die Wahlbroschüre mit Vorstellung des Wahlprogrammes und der Kandidaten für Gemeindevertretung und Ortsbeiräte sei in alle Haushalte verteilt worden, und zwar zusammen in einem Umschlag mit einem Brief des Spitzenkandidaten Mario Lauth. Dieses Material ist auch als PDF online zugänglich (https://www.fwg-weilrod.de/wp-content/uploads/2021/01/fwg-wahlbroschuere-2021.pdf).

Bis 31. Januar seien alle Wahlplakate aufgehängt worden; alle Erstwähler hätten ein separates persönliches Anschreiben vom Spitzenkandidaten erhalten. Die Facebook-Kommunikation laufe über https://www.facebook. com/fwg.weilrod/.

"Wir haben seit Mitte Januar die Kandidaten in den Ortsbeiräten und in den letzten 2 Wochen unsere Themenblöcke mit den Kandidaten der GV vorgestellt", so Hammer, "wir werden dort weiter aktuelle Themen posten. Die Instagram-Kommunikation laufe über https://www.instagram. com/ fwg.weilrod/; alle SocialMedia-Posts seien auch auf der Homepage unter "Aktuelles" zu sehen. Am 5. Februar hätten sich der Wahlausschuss und zahlreiche Kandidaten via ZOOM getroffen, um Themen zu vertiefen, sich auszutauschen und sich gegenseitig zu motivieren. Die intensive Werbung habe auch das Ziel einer hohen Wahlbeteiligung.

Anfang März werden nach Hammers Ankündigung diverse ZOOM-Sessions laufen, bei denen die jeweiligen Ortsbeirats-Kandidaten gemeinsam mit dem Wahlausschuss für Fragen aus den Ortsteilen zur Verfügung stehen. Die Termine: am 3. März Finsternthal, Mauloff, Riedelbach, Winden, am 5. März Oberlauken, Niederlauken, Gemünden, am 8. März Rod a. d. Weil, Hasselbach, Emmershausen und am 10. März Neuweilnau, Altweilnau und Cratzenbach. Am 11. März werde eine zusätzliche ZOOM-Session stattfinden, die es allen Bürgern noch einmal erlaube, mit den Spitzenkandidaten ins Gespräch zu kommen. Alle ZOOM-Zugänge seien zeitnah über eine Einstiegsseite auf www.fwg-weilrod.de erreichbar. Und: "Alle nicht-online-Bürger erhalten neben der Wahlbroschüre auch noch ortsteilbezogen einen Flyer mit Infos zu Themen und OB-Kandidaten, in dem wir auch die ZOOM-Session ankündigen", so der FWG-Vorsitzende.

In Abhängigkeit von den COVID-Regeln prüfe man eventuelle kurzfristige "Guerilla Vor Ort"-Präsenz an den Samstagen im März - "im Moment glauben wir allerdings, dass das nicht machbar sein wird", räumt Hammer ein, der sich gelassen, aber auch wachsam gibt: "Und dann schauen wir mal, auf was wir noch reagieren müssen - allerdings ist es bisher sehr ruhig in Weilrod."

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