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Die Preisträger Gerald Elsner sowie Frank und Jörg Dimanski freuen sich mit Bürgermeister Roland Seel, Kreisverbandsvorsitzendem Wilbert Schäfer und Erstem Kreisbeigeordneten Thorsten Schorr über die erfolgreiche Ausstellung.

»Wir leben für die Tiere«

Grävenwiesbach (aro). Beachtliche Zuchterfolge feierte die Lokalschau des Geflügelzuchtvereins Grävenwiesbach, die am Samstag und Sonntag in der Lehmkauthalle stattfand. Aussteller, Besucher und Ehrengäste freuten sich, dass es trotz schwieriger Bedingungen aufgrund der Corona-Pandemie gelungen war, unter strenger Einhaltung der 2G-Regel 128 Tiere von sieben Ausstellern zu präsentieren.

16-mal hervorragend vorzüglich, bewertet von den Preisrichtern Lydia Pfeffer (Hühner) und Reinhold Gross (Tauben) war unter den gegebenen Umständen die bestmögliche Benotung.

Vereinsmeister wurde Jörg Dimanski aus Mönstadt mit seinen Deutschen Modeneser Schietti Schwarz. Den WalterVetter-Preis erhielt Gerald Elsner aus Niederlauken für die Voorburger Schildkröpfer gelb-fahl und der Karl-Lenz-Preis ging an Frank Dimanski aus Mönstadt mit seinen Kölner Tümmler weiß.

Strikte Kontrolle in der Halle

Ausstellungsleiter Jörg Dimanski eröffnete die Lokalschau mit dem Dank an die Organisatoren sowie Preisrichter und rief angesichts der schwierigen Lage für die Züchter dazu auf, nicht den Mut zu verlieren: »Wir leben für die Tiere. Es kommen auch wieder bessere Zeiten.«

Erster Kreisbeigeordneter Thorsten Schorr, zugleich Gesundheitsdezernent, hob in seinen Grußworten stellvertretend für Landrat Ulrich Krebs das besondere Engagement der Vereine in schweren Zeiten und die gute Kooperation mit der Kommune hervor. Schorr erläuterte die Beschränkungen der Ausstellung unter Einhaltung der 2G-Regel, freute sich über gute, räumliche Bedingungen in der Lehmkauthalle und lobte den Veranstalter für die Beachtung der Corona-Regeln.

Besonders beeindruckt zeigte er sich von der Jugendschau, die Ausdruck der Weitergabe von Artenvielfalt an die jüngere Generation sei und die er mit einer kleinen Spende besonders unterstützte.

Bürgermeister Roland Seel war sich des Spannungsfeldes zwischen Gesundheit und Existenzbedrohung des Vereins sehr bewusst, als er sprach, gerade jetzt in der Corona-Zeit. Er stellte erleichtert fest, dass die Lehmkauthalle tatsächlich sehr gut für die Lokalschau geeignet war.

Schlussendlich seien die Bewertungen ein Ausdruck der Belohnung für besondere Zuchtleistungen gewesen. »Lassen Sie sich nicht entmutigen und blicken optimistisch nach vorne«, machte der Rathauschef dem Geflügelzuchtverein Mut, dass er nicht der Pandemie zum Opfer fallen werde. Kreisverbandsvorsitzender Wilbert Schäfer erinnerte daran, dass 2020 das Vereinsleben der Züchter komplett zum Erliegen gekommen war. »Die Tiere zeigen sich von ihrer besten Seite und es ist schön, ihr Gackern und Gurren wieder zu hören«, lobte der Kreisverbandschef den Mut der Organisatoren, endlich wieder eine Schau durchzuführen. 23 jugendliche Mitglieder im Kreisverband seien Ausdruck der Zukunft.

Vereinsmeister Jörg Dimanski freut sich über die Auszeichnung.

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