1. Startseite
  2. Lokales

Ziel: Weniger Verkehrschaos auf dem Feldberg

Erstellt: Aktualisiert:

ualoka_verkehrszeichen_f_4c
Der Erste Kreisbeigeordnete Thorsten Schorr (v. l.), Lisa Meier-Ebert (Mobilitätsbeauftragte des HTK) und Rüdiger Bernhard (Prokurist der ivm GmbH) vor der neuen LED-Verkehrstafel in der Nähe der Lochmühle. © Red

Hochtaunuskreis (red). Ab sofort sollen elf LED-Verkehrszeichen im Feldberggebiet Informationen anzeigen. Dies gab der Hochtaunuskreis in einer Pressemitteilung bekannt. Die Maßnahme ist Teil des Bundes-Förderprojektes »Zuständigkeitsübergreifendes Verkehrsmanagement Region Frankfurt Rhein-Main«, an dem der Landkreis sich beteiligt.

Bund und Kreis übernehmen Kosten

Hintergrund: Der Feldberg ist vor allem an Winterwochenenden und in der Ferienzeit ein beliebtes Ziel für Tagesausflüge. Die Folge sind überlastete Straßen, »Wildparker« und verstopfte (Rettungs-)Wege. Einige Straßenabschnitte müssen zudem oft nach Schneefall oder präventiv gesperrt werden, um Sicherheit und Ordnung im Verkehr aufrechtzuerhalten. Dann sollen Verkehrsteilnehmer aber rechtzeitig über die Sperrungen, aber auch über alternative Routen oder Parkplätze informiert werden. »Feldberggebiet gesperrt. Frei bis Oberreifenberg« - Diese Information kann beispielsweise Autofahrern, die über Brombach den Feldberg anfahren wollen, in Zukunft signalisieren, dass sich die Weiterfahrt nicht lohnt. Sofern sie aus Richtung Wetterau kommen, gibt es bereits hinter Köppern in Höhe der Lochmühle die entsprechende Information »Zufahrten Feldberggebiet gesperrt«. So können sich die Verkehrsteilnehmer rechtzeitig auf die Situation im Feldberggebiet einstellen oder alternative Ziele ansteuern.

Die elf Tafeln wurden weiträumig um den Feldberg verteilt. Die Auswahl der Standorte erfolgte in Abstimmung zwischen der projektverantwortlichen Gesellschaft für integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement RheinMain, Hessen Mobil und der Straßenverkehrsbehörde des Kreises.

Im Zuge des Förderprojekts werden 70 Prozent der Kosten übernommen, der Hochtaunuskreis übernimmt die übrigen 30 Prozent sowie die Betriebskosten in Höhe von etwa 50 000 Euro.

Über eine externe Schaltzentrale werden die Anzeigen eingestellt. Die mobilen Tafeln in zwei Größen werden über Photovoltaikanlagen und Speicherbatterien versorgt. Der Betrieb ist zunächst bis Ende der Wintersaison vorgesehen.

Für die Zukunft ist die Einführung fest installierter Tafeln vorgesehen, die auch anderweitig genutzt werden können.

Auch interessant