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Verlängertes Wochenende: Wo in Bayern die längsten Staus drohen - und wie Sie sich vorbereiten

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Von: Felix Herz

Deutschland erwartet dank Brückentag ein langes Wochenende. Kurzurlauber brechen in den Süden auf und fürchten lange Staus – zurecht. Alle Infos gibt es hier.

München – Am Donnerstag, 26. Mai, feiert Deutschland bundesweit Christi Himmelfahrt – ein Feiertag. Freitag, 27. Mai, ist demzufolge ein Brückentag. Heißt: Viele Arbeitnehmer nehmen sich diesen Tag frei, um ein verlängertes Wochenende zu genießen. Und dieses in vielen Fällen auch für einen Kurzurlaub zu nutzen. Beliebte Ziele sind Österreich, Italien, die Schweiz oder die Tschechische Republik – Nachbarländer Bayerns. Im Freistaat drohen daher viele und vor allem lange Staus auf den Autobahnen.

Christi Himmelfahrt in Bayern: Wo Autofahrer mit den längsten Staus rechnen müssen

Auf Anfrage von Merkur.de bestätigte der ADAC: „Große Staugefahr herrscht auf allen Routen in Richtung Süden“. Heißt: Auf der A8 bis Salzburg, auf der A93 Richtung Kiefersfelden/Kufstein und am Autobahnende bei Eschenlohe ist mit langen Staus zu rechnen. Auch am Grenzübergang bei Füssen/Reutte herrscht hohe Staugefahr.

Auch in der Umgebung von Nürnberg und Regensburg müssen sich Autofahrer auf lange Wartezeiten einstellen. Laut ADAC herrscht im Nürnberger Autobahn-Bereich auf der A3, A6 und A9 hohe Staugefahr, in der Umgebung von Regensburg wird ebenfalls die A3 betroffen sein.

Ein langer Stau auf der A8 in Bayern (Symbolbild).
Am Himmelfahrtswochenende herrscht in ganz Bayern hohe Staugefahr (Symbolbild). © xcitepress / IMAGO

Staugefahr in Bayern am Wochenende von Christi Himmelfahrt: Baustellen und Stoßzeiten

Auch Baustellen werden Staus zumindest begünstigen. Explizit erwähnt Alexander Kreipl, Verkehrs- und umweltpolitischer Sprecher beim ADAC, die Räume Regensburg und Nürnberg. Örtliche Baustellen werden hier „für Behinderungen sorgen“. Doch auch „eine Baustelle in Tirol auf der A13 zwischen Innsbruck Süd und der Mautstelle Schönberg wird Staus verursachen“, so Kreipl.

Bereits am Mittwochnachmittag, 25. Mai, ist mit einem der staureichsten Tage des Jahres zu rechnen. Auch am Donnerstag werden noch viele Urlauber ins verlängerte Wochenende aufbrechen, prognostiziert der ADAC. Am Sonntag ist dann der große Tag der Heimreise, auch hier sind lange Staus zu erwarten. Kommt dann noch gutes Wetter dazu, wonach es derzeit aussieht, sorgen auch viele Tagesausflügler für eine massiv erhöhte Staugefahr.

Vorsicht auf der Autobahn: Immer wieder kommt es zu schweren Unfällen. In Bayern kam es jüngst zu einem Reisebus-Unfall mit 41 Verletzten, bei Seeg überschlug sich ein Auto mehrfach.

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Christi Himmelfahrt: So wappnen sich Autofahrer für lange Staus am Wochenende

Vor langen Autofahrten, bei denen mit Staus zu rechnen ist, gilt es, die richtigen Vorkehrungen zu treffen. Der ADAC empfiehlt, die Fahrt gut zu planen, sich Routen zu überlegen und mögliche Behinderungen einzukalkulieren. Wenn möglich, sollten Ballungsräume, also die Umgebung von größeren Städten wie München, Nürnberg und Regensburg, umfahren werden.

Wichtig ist es, das Fahrzeug vor Fahrtantritt zu checken, Öl, Reifen, Kühl- und Scheibenwasser zu überprüfen und ausreichend Verpflegung einzupacken. Wenn Kinder mit an Board sind, hilft es, sich vorher kurzweilige Spiele für die Fahrt und die Staus zu überlegen und vielleicht das ein oder andere Hörbuch einzupacken. Zu guter Letzt ist es ratsam, sich nochmals die Einreisebestimmungen in die verschiedenen Länder anzuschauen. Vor allem hinsichtlich Corona gibt es noch Länder, die bei Einreise ungeimpfter Personen einen negativen Testnachweis fordern. Ausweisdokumente sollten sowieso in jeden Geldbeutel. (fhz)

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