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Affenpocken auch in Deutschland gemeldet: WHO plant Notfalltreffen

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Von: Judith Braun

In Europa und den USA treten immer mehr Fälle des Affenpockenvirus auf. Nun tritt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) wohl auf den Plan.
In Europa und den USA häufen sich die Fälle des Affenpockenvirus. Nun tritt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) wohl auf den Plan. (Symbolbild) © Martin Bühler/Bundeswehr/dpa

Nach Corona ist vor den Affenpocken? Ein erster Fall des Virus ist auch in Deutschland aufgetaucht. Die WHO will sich offenbar beraten.

München – Nachdem man das Coronavirus in vielen Ländern auf der Welt langsam aber sicher in den Griff bekommen hat und das Ende der Pandemie in Sicht ist, sorgt nun das nächste Virus für Aufregung. Affenpocken verbreiten sich derzeit in Nordamerika und Europa. Inzwischen wurde auch der erste Fall in Deutschland bestätigt, wie das Institut für Mikrobiologie der Bundeswehr am Freitag (20.5.) in München mitteilt.
Wie gefährlich das Virus ist und vor welchen Symptomen das Robert-Koch-Institut (RKI) warnt, verrät 24vita.de.

Bei Affenpocken handelt es sich um eine sogenannte Zoonose. Dazu zählen Krankheiten, die zwischen Menschen und Tieren übertragen werden können. Das Hauptreservoir sind allerdings keine Affen, sondern Nagetiere wie zum Beispiel Riesenhamsterratten. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch ist ebenfalls möglich und trat in den vergangenen Jahren häufiger auf. Die Gefahr einer Infektion besteht bei engem Kontakt mit Körperflüssigkeiten oder auf der Haut gebildeter Krusten bei infizierten Personen. Auf eine Übertragung von Mensch zu Mensch sind wohl die in den vergangenen Wochen in Großbritannien gemeldeten Fälle zurückzuführen. Bisher kam das Virus vor allem in tropischen Regenwäldern in Zentral- und Westafrika vor.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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