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Nicht nur die Scheiben sollen glänzen – auch der Rahmen von Kunststofffenstern muss hin und wieder gereinigt werden.

Effektiv und bewährt

Fenster reinigen: Mit diesen Hausmitteln befreien Sie Kunststoffrahmen von Dreck und Nikotin

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Kunststofffenster zu reinigen ist hin und wieder notwendig, denn Schmutz und Nikotin lassen sie unansehnlich werden. Wir zeigen die besten Tipps zur Reinigung.

Die meisten Wohnungen und Häuser haben heute Fensterrahmen aus Kunststoff*. Sie sind relativ witterungsbeständig und lassen sich mit gängigen Haushaltsreinigern unkompliziert säubern. Verfärbungen durch Nikotin und Rauch sind dagegen hartnäckiger. Mit den richtigen Mitteln gelingt jedoch selbst die Reinigung von vergilbten Kunststoffrahmen spielend einfach.

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Kunststofffenster reinigen: Diese Putz- und Hausmittel eignen sich

Um die Fensterrahmen aus Kunststoff wieder zum Strahlen zu bringen, genügt ein mildes Reinigungsmittel. Eines, das sich in jedem Haushalt findet, ist Spülmittel. Geben Sie dafür einfach ein paar Tropfen in einen Eimer warmes Wasser, tränken Sie ein weiches Tuch damit und wischen Sie anschließend die Fensterrahmen damit ab. Dann mit einem trockenen Tuch nachputzen – fertig! Aber auch andere sanfte Reinigungsmittel wie Neutralreiniger genügen, um normal verschmutzen Fensterrahmen an den Kragen zu gehen.

Bei hartnäckigen Flecken und Verkrustungen soll Backofenspray helfen: Einfach den Fleck einsprühen, kurz einwirken lassen und wieder abwischen. Zu Backofenspray sollten Sie jedoch nur in Ausnahmefällen greifen, sonst schaden Sie damit möglicherweise dem Material.

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Bewährte Hausmittel zur Reinigung von Kunststofffenstern

Sie möchten lieber auf jegliche Chemie verzichten? Dann greifen Sie zu altbewährten Hausmitteln. Essig hat sich als Reinigungsmittel im Haushalt schon vielfach bewiesen, etwa um Verkalkungen in Wasserkochern oder Waschmaschinen zu lösen. Stark mit Wasser verdünnt eignet sich der Alleskönner jedoch auch für die schonende Reinigung von Kunststofffenstern.

Auch Zitronensäure löst Fett und Schmutz effektiv und hilft, Fensterrahmen wieder zum Strahlen zu bringen. Einfach flüssige Zitronensäure aus dem Drogeriemarkt mit Wasser verdünnen, auftragen, kurz einwirken lassen und anschließend wieder abwaschen.

Bei weißen Fensterrahmen soll Zahnpasta wahre Wunder bewirken: Einen Teelöffel davon auf einen feuchten Schwamm geben, auf die Fensterrahmen mit leichtem Druck auftragen, einwirken lassen und anschließend wieder entfernen.

Mehr Tipps, wie Sie Fensterrahmen optimal reinigen, finden Sie hier.

Aceton & Co.: Von diesen Putzmitteln sollten Sie die Finger lassen

Nicht jedes Putzmittel eignet sich jedoch, um die Rahmen von Kunststofffenstern zu putzen. Manche Mittel sind schlichtweg zu aggressiv. Dazu gehören laut Experten etwa:

  • Aceton
  • chlorhaltige Bleichmittel
  • Nitro-Verdünnungen
  • Scheuermilch
  • Nagellackentferner
  • Kriechöl

Hier heißt es: Finger weg!

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Vergilbte Fensterrahmen durch Nikotin – So werden Kunststofffenster wieder weiß

Zu den Nachteilen von Kunststofffenstern gehört auch, dass sie sich im Laufe der Zeit unschön verfärben können. Je seltener sie gereinigt werden, desto schneller schreiten Verfärbungen auch voran. Allein durch das Sonnenlicht können Fensterrahmen aus Kunststoff ausbleichen, aber auch durch Wasserdampf oder Zigarettenrauch aus den Innenräumen. Gegen Letzteres hilft es jedenfalls, regelmäßig zu lüften. Haben sich weiße Fensterrahmen bereits stark gelb verfärbt, hilft auch kein Reinigungsmittel mehr. Laut den Bauexperten von Obi.de können Sie jedoch versuchen, die Fensterrahmen zu polieren oder mit einem feinen Schleifpapier vorsichtig abzuschmirgeln. Fenster angelaufen? So werden Sie das Kondenswasser los. (as)*Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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