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Arbeitssieg im Hochtaunus-Duell

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Henry Köpler (SG Wehrheim/Obernhain) im Anflug auf das gegnerische Tor. © Jens Demarczyk

Wehrheim (dio/red). Im letzten Spiel der Hauptrunde der Handball-Bezirksliga A, Gruppe 2, hat Spitzenreiter SG Wehrheim/Obernhain einen 27:20 (17:13)-Arbeitssieg bei der TSG Oberursel II erzielt.

Nach dem Sieg im Spitzenspiel gegen den TV Petterweil II in der Vorwoche hatte das Trainergespann Marcel Heid/Sebastian Wagner zum Hauptrundenabschluss ein schwieriges Auswärtsspiel vorausgeahnt. Die Stimmung innerhalb der Mannschaft war unter der Woche top, allerdings deutete sich bereits im Training an, dass es schwierig werden würde, die Leistung aus dem Petterweil-Spiel zu konservieren. So startete das Spielgeschehen in Oberursel sehr ausgeglichen. Die Gäste ließen in der Abwehr zu einfache Gegentore zu und agierten im Angriff nicht mit letzter Konsequenz. Zwar schaffte man es, sich nach elf Minuten einen Drei-Tore-Vorsprung zu erspielen, doch der um den Klassenerhalt kämpfende Gastgeber aus Oberursel ließ nicht locker. Innerhalb weiterer zehn Minuten gingen die Hausherren gar in Führung. Langsam wachte die SG auf und nahm den Kampf an. Nach mehrmaligem Wachrütteln durch die Verantwortlichen Heid, Wagner und Costa setzte sich die SG bis zur Halbzeit schließlich auf 17:13 ab.

Die Trainer Heid und Wagner nahmen die Mannschaft in der Kabine in die Pflicht und appellierten, den durch Oberursel vorgetragenen Kampf endlich anzunehmen. In der Abwehr müssen man sich endlich anfangen abzustimmen und im Angriff gemeinsam die Chancen zu erspielen.

Sichtlich bemüht begannen die Gäste die zweite Hälfte. Die Abwehr agierte nun deutlich stabiler und in den Anfangsminuten gelangen einige einfache Ballgewinne. Allerdings konnte die SG die sich bietenden Chancen nicht ummünzen und vergab einige Hochkaräter, wodurch sich ein recht torarmes Spiel entwickeln sollte. Da Oberursel zu dieser Zeit spielerisch nichts entgegenzusetzen wusste, setzte man sich langsam und kontinuierlich ab. Mit dem 20:14 in der 43. Minute durch Terkowsky sollte die Vorentscheidung gefallen sein, auch wenn es Oberursel noch mal schaffte, den Vorsprung zu verkürzen. Die SG spielte das Spiel in der Folge unaufgeregt und ohne großes Spektakel runter, sodass am Ende ein Arbeitssieg heraussprang.

Das Trainerfazit von Heid/Wagner lautete: »Oberursel hat es uns nicht einfach gemacht. Damit haben wir auch gerechnet. Der neue Trainer Giovanni Illestro hat der Mannschaft viel mehr Struktur verliehen. Über die Zeit gesehen, hatten wir einfach das größere Potenzial aufzubieten. Wir haben eine super Hauptrunde gespielt.«

SG Wehrheim/Obernhain: Ernst, H. Trosien; Köpler (4), Streim (3), Terkowsky (3), Butsch (7), S. Wagner (3), Schmidt (1), Goslar (2), Weber (4), Pierags, Heid, Verhoeven.

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