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Pierre Hüsch (rechts) tritt mit der Usinger TSG gegen die FG Seckbach an.

Attraktives Verfolgertreffen

Hochtaunus (zyk). Topspiel: In der Fußball Gruppenliga Frankfurt West kommt es am Sonntag zum Aufeinandertreffen des Tabellenzweiten Sportfreunde Friedrichsdorf und des Tabellendritten FC Neu-Anspach. Die Usinger TSG, Ligazwölfter, empfängt den Tabellennachbarn FG Seckbach. Beide Spiele werden um 14 Uhr angepfiffen.

»Wir haben nichts zu verlieren, können ganz locker an die Aufgabe herangehen«, blickt Neu-Anspachs Coach Jörg Loutchan auf das Duell in Friedrichsdorf. Sein Team beweist derzeit wöchentlich eindrucksvoll, wie aus personellen Nöten echte Tugenden entwickelt werden können. »Diese positive Stimmung der letzten Wochen macht sich auch im Training bemerkbar«, hat der FC-Übungsleiter ob dessen beobachtet. Die zwei Einheiten, die in dieser Woche stattfinden konnten, bestärkten ihn in dieser Ansicht. Und die Ergebnisse stimmen auch: In der letzten Woche überzeugte sein Team mit einem 8:1-Schützenfest gegen Vatanspor Bad Homburg.

Dieses Spiel haben sie allerdings schnell abgehakt und konzentrieren sich auf die nächste Aufgabe. »Der Druck liegt bei Friedrichsdorf. Wollen sie Dortelweil noch gefährden, dürfen sie sich keinen Ausrutscher mehr erlauben«, ordnet Loutchan die Rollenverteilung aus Neu-Anspacher Sicht ein. Die taktische Marschroute ist für ihn auch klar. Mit einem Lächeln sagt er: »Es gibt weder ein Hintenreinstellen, noch ein verschärftes Pressing. Es wird eine gesunde Mischung aus beidem werden, ergänzt durch das Spielgefühl der Jungs.« Apropos gesund: Personell wagt der Coach keinen Blick mehr voraus. »Wir fahren einfach entspannt nach Friedrichsdorf«, sagt er.

Motivierte Usinger

Lokalrivale Usinger TSG hat dagegen im Duell mit Tabellennachbar FG Seckbach die Chance, weiter Boden gutzumachen. Das Team von Spielertrainer Tim Tilger kann dabei auf die zuletzt gewonnene spielerische Sicherheit setzen. Gegen Seckbach dürfte es am Sonntag noch mal 90 Minuten vollen Einsatz bei der UTSG geben.

Dann steht auch bei den Buchfinkenstädtern aus sportlicher Sicht nach dem verkorksten Saisonstart einem halbwegs entspannten Jahreswechsel nichts mehr entgegen.

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